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TATMUSTER BEI SEXUELLEM MISSBRAUCH VON KINDERN UND JUGENDLICHEN Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades des Doktors der Naturwissenschaften an der Universität Konstanz, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Sektion, Fachbereich Psychologie vorgelegt von Wiebke Randau Tag der mündlichen Prüfung: 11. 07. 2006 R...
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Dank An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich bei der Erstellung dieser Arbe it unterstützt haben! Allen Voran gilt mein Dank Herrn Prof. Dr. Steck. Ich möchte mich für das rege und anhaltende Interesse an meiner Arbeit, obwohl es sich nicht um eine Projektarbeit handelte, besonders bedanken. Im W...
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Inhaltsverzeichnis III 1 INHALTSVERZEICHNIS................................................... III 2 EINLEITUNG..................................................................... IX 3 THEORETISCHER HINTERGRUND................................. 1 3. 1 DEFINITIONEN SEXUELL ER HANDLUNGEN ZWISCHEN ERWACH-SENEN UND KINDERN...
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Inhaltsverzeichnis IV 3. 4. 1. 1 Kurzer Stichprobenüberblick..................................................................... 52 3. 4. 1. 2 Biografische Einflüsse auf den Täter........................................................ 54 3. 4. 1. 3 Opfermerkmale...........................................................
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Inhaltsverzeichnis V 904. 4 AUSGANGSHYPOTHE SEN 9-20: VORHERSAGE DER OPFERANZAHL........................................................................................... 103 4. 5 AUSGANGSHYPOTHESEN 21-27: ENTWICKLUNG DER OPFER-WAHL UND DES TATVERHALTENS BEI MEHRFACHTÄTE RN............... 5 METHODE.......................
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Inhaltsverzeichnis VI 133 6 ERGEBNISSE................................................................... 6. 1 ABSOLUTE UND RELATIVE HÄUFIGKEITEN DER MERKMALE............ 133 6. 2 RELIABILITÄTSÜBERPRÜFUNG DE R MERKMALE................................ 139 6. 3 AUSWERTUNG DER TATCLU STER.....................................
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Inhaltsverzeichnis VII 7. 2 TATMUSTER UND MÖGL ICHKEITEN DER VORHERSAGE, HYPOTHESEN 1-8....................................................................................... 231 7. 2. 1 CLUSTER 1: TATMUSTER „DISTANZBE TONT“....................................... 232 7. 2. 2 CLUSTER 2: TATMUSTER „BETATSCHEND-GENITALORI...
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Inhaltsverzeichnis VIII 7. 4. 3 SCHWERE DES INDEXDELIKTS UND OPFERANZAHL IN DER VERGANGENHEIT: GIBT ES ZUSA MMENHÄNGE? HYPOTHESE 27... 280 7. 4. 4 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE............................................. 280 7. 5 GRENZEN VORLIEGE NDER ARBEIT UND AUSBLICK............................ 281 283 8 ZUSAMMEN...
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Einleitung IX 2 EINLEITUNG Sexueller Missbrauch von Kindern is t ein Thema mit auffallend vielen Möglichkeiten an Untersuchungspers pektiven. Es geht z. B. um Viktimisierungsprozesse und Opferprävent ion, Primär-und Se kundärfolgen für das Kind, Therapiemöglichkeiten für Täter und Opfer, Ätiologie des sexuell missbrauc...
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Einleitung X Der gegenwärtige Forschungsstand lässt zwei Fragen offen: Was für Tatmuster ergeben sich, wenn man von einer möglic hst repräsentativ en Stichprobe an überführten Tätern ausgeht? Bei Proulx et al. handelte es sich um zu begutachtende Täter eines Hochsicherhe itsgefängnisses, die ausschließlich außerhalb ih...
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Theoretischer Hintergrund 1 3 THEORETISCHER HINTERGRUND 3. 1 DEFINITIONEN SEXUE LLER HANDLUNGEN ZWISCHEN ERWACHSENEN UND KINDERN/JUGENDLICHEN 3. 1. 1 DIE JURIST ISCHE DEFINITION Die Täter der vorliegende n Stichprobe konnten des Beischlafs zwischen Verwandten, des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen, des sexuell...
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Theoretischer Hintergrund 2 sexuell dranghafte Bedürfni sse oder Verhaltensweisen, die sexuelle Handlungen mit einem präpubertären Kind oder Kindern (in der Regel 13 Jahre oder jünger) beinhalten (Kriterium A). Die Phantasien, se xuell dranghaften Bedürfnisse oder Verhaltensweisen verursachen in klinisch bedeutsamer We...
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Theoretischer Hintergrund 3 O´Donohue et al. vor, Pädophilie nich t als trait, sondern als beobachtbare Verhaltensstörung zu definieren. 3. 1. 3 SEXUALDELINQUENZ ALS EINE FACETTE KRIMINELLEN VER-HALTENS Sexuelle Handlungen an Ki ndern/Jugendlichen können auch als eine Facette generell kriminellen Ver haltens aufgefasst...
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Theoretischer Hintergrund 4 3. 1. 4 DIE PRAGMATISCHE DEFI NITION: SEXUELLER MISSBRAUCH AUF DESKRIPTIVER UND MO TIVATIONALER EBENE Kockott et al. (1997b) schließen sich der allgemein gültigen Sichtweise an, den “sexuellen Missbrauch in der Kindheit“ (S. 165) als Oberbegriff zu verwenden. Dieser Oberbegriff umfasst den i...
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Theoretischer Hintergrund 5 zu können. Das noch nicht vollständig en twickelte kindliche Geschlechtsorgan reduziert diese fortgeschrittenen Befürc htungen. Die andere M öglichkeit ist, dass die Angst auf das weibliche Genital pr ojiziert wird, welches als “unsauber, minderwertig, verletzt, versehrt, ekel erregend“ ange...
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Theoretischer Hintergrund 6 mit einem geringen Selbstvertrauen in Be ziehungen bestimmt die Ausgestaltung der sexuellen Phantasien. Macht, Kontrolle, Ärgerausdruck ebenso wie Erniedrigung sind wic htige Inhalte, und es zeigt sich eine progrediente Devianz. Auf diese Weise entwickelt sich eine Dis position zur Begehung ...
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Theoretischer Hintergrund 7 Überblicksartikel einen übereinstimmenden Anteil ehemals Missbrauchter von 30% unter den Tätern hervorstreichen. Fest zuhalten ist, dass die Täter häufiger in der eigenen Kindheit sexuell missbr aucht wurden als Kontrollgruppen. 3. 2. 3 DIE FAMI LIENSYSTEMTHEORIE Dieser Ansatz bezieht sich a...
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Theoretischer Hintergrund 8 3. 2. 4 DAS VIER-FAKTOREN-MODELL Das Vier-Faktoren-Modell von Finkelhor ist das bekannteste Ursachenkonzept und wird immer wieder in zahlreichen Arbeit en zitiert und kommentiert (z. B. Azar, Povilaitis, Lauretti & Pouquette, 1998; Bartol, 1995; Deegener, 1995; Hall & Hirschman, 1992; Lanyon...
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Theoretischer Hintergrund 9 Diese Überlegungen stützen sich z. B. auf die Arbeit von Hammer & Glueck (1957), die in ihrer Studie mit 200 Sexual straftätern feststellen, dass pädophile Probanden (homosexuell) auffällig häufig un reife Persönlichkeiten sind, die sich bevorzugt unter Kindern w ohl fühlen. Dieses Ergebnis ...
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Theoretischer Hintergrund 10 erschwerte Verfügbarkeit keine hervors techende Rolle bei der Entwicklung sexueller Anziehung gegenüber Kindern spielen kann. Der dritte Faktor, “Blockierung“, betriff t die Frage, warum alternative Quellen sexueller und emotionaler Be friedigung für den Betroff enen unerreichbar sind. Die ...
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Theoretischer Hintergrund 11 Hemmungen durch situati onale bzw. personengebundene Me rkmale. So nehmen z. B. in den 12 Stunden vor der Tat 18,2% der Täter Alkohol zu sich (Proulx et al., 1999), bei Craissati & Mc Clurg (1996) sogar 28,8%. Ein erhöhtes Vorkommen neurologischer Störungen oder Störungen der Impulskontroll...
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Theoretischer Hintergrund 12 Howells (1994) bemängelt die Integration psychoanalytisc her Elemente in eine ansonsten eher empirisch ausgerichtete Theorie. So könne das Vier-Faktoren-Modell verbessert werden, wenn man kons istent nur überprüfbare Konstrukte verwende. Empirische Bestätigung erfährt dieses Modell in seine...
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Theoretischer Hintergrund 13 Phantasien allein können allerdings noch kein delinquentes Verhalten verursachen. Kognitive Verzerrungen (Faktor 2) der Art „das Kind hatte Spaß an sexuellen Praktiken“ spielen letztlich für die ta tsächliche Durchführung der sexuellen Handlung eine unabdingbare Ro lle (Hall & Hirschman, 19...
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Theoretischer Hintergrund 14 durch eigenen sexuellen Missbrauch in der Kindheit, repräsentieren die traitorientierte Motivationsmöglichkeit im Gegensatz zu den ersten drei eher state- oder situationsorientierten Fa ktoren (Hall & Hirschman, 1991 ). Bard et al. (1987) postulieren eine Verlaufskette von fr ühen negativen...
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Theoretischer Hintergrund 15 und Sexualität werden mit den gleichen Mittelhirnstrukturen in Verbindung gebracht (Hamburg & Trudeau, 1981, zitier t nach Marshall & Barbaree, 1990, S. 259). Nach Moyer werden Sexualit ät und Aggression von den gleichen Endokrinen aktiviert, den Geschlechtssteroi den (1976, zitiert nach Ma...
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Theoretischer Hintergrund 16 Geschlechtsverkehr mit einer seiner Tö chter durchführen, um Flussfeldjäger werden zu können. In unserem Kulturkr eis würde dieser Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern strafrechtlich verfolgt werden. Pornografisches Material wird signifi kant häufiger von Kindesmissbraucher...
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Theoretischer Hintergrund 17 3. 3 TÄTERTYPOLOGIEN 3. 3. 1 TÄTERTYPOLOGIEN AUS DE M DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM Der österreichische Psychiater Krafft-Ebing (1903) beschreibt als erster das Phänomen der Pädophilie im klinischen Sinne und te ilt die Täter auf Basis gesammelter Erfahrungen in mehrere Gruppen ei n. Krafft-Ebing ...
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Theoretischer Hintergrund 18 bezeichnet wird (S. 394). Dieser Tätertyp ist sexuell ausschließ lich erregbar durch kindliche Objekte. Die ´Paedophilia erotic a´ ist auch unter Frauen anzutreffen. Wichtig an der Klassifizierung Krafft-Ebings ist die klare und erstmalige Trennung der Pädophilie im Sinne eines erot ischen ...
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Theoretischer Hintergrund 19 der erste im klinischen Si nne gestört zu sein (vgl. auc h hier ´Paedophilia erotica´ bei Krafft-Ebing, 1903). Eine weitere Typologie stammt von Witter (1972). Vier Arten von Delikten werden aufgrund kriminologischer Erfahr ungen unterschieden: Delikte der “Kernpädophilen“, die “homos exuel...
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Theoretischer Hintergrund 20 Die “infantil-pädophilen Delikte“ sind auf “Unerfahrenheit, Unreife und Schwachbegabung“ der Täter zurückzuführ en (S. 1062). Die Taten ereignen sich überwiegend zu Pubertätsbeginn. Die sexuel le Triebdisposition ist meistens als normal zu bezeichnen, auch wenn die Kont akte gelegentlich ho...
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Theoretischer Hintergrund 21 Opfer gegen die Übergriffe der “Jungtäter“ im Vergleich zu den Übergriffen seitens aller älteren Täter. Der “Jungtäter“ ist ve rgleichbar mit dem jugendlichen Tätertyp Krafft-Ebings (1903) bzw. dem “pot enzgestörten Täter“ und “schüchternen Charakterneurotiker“ bei Wyss (1967), der en Inter...
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Theoretischer Hintergrund 22 spricht von einer “Libido-Potenz-Diskrep anz“: Die Libido bleibt erhalten bei abnehmender Potenz (S. 540; S. 97). Die ser Spannungszustand führt u. a zu einer “sexuell-erotischen Verunsicherung“, die sich wiederum in den sexuellen Praktiken bei der Tat widerspiegelt: Nur in 5-10% der Fäll e...
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Theoretischer Hintergrund 23 Tätertyp kann durchaus gewaltsam vorgehen. In der Vorgeschichte finden sich broken home-Erfahrungen wie ungüns tige familiäre Bedingungen, Heimaufenthalte etc.. Der “jugendliche Pä dophile“ wird in ähnlicher Form von Krafft-Ebing (1903), Wyss (1967) und Wille (1967, 1986) beschrieben. Die d...
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Theoretischer Hintergrund 24 Alkoholprobleme und ist häufig wegen nichtsexueller Delikte vorbestraft. Die Opfer selbst entstammen vielfach ebenso dem randständigen Milieu. In “erotisierte pädagogische Beziehungen“ enga gieren sich Erzieher, Lehr er, Gruppenleiter etc.. Es handelt sich um intelligente, phantas iebegabte...
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Theoretischer Hintergrund 25 beschrieben: z. B. bei Krafft-Ebing ( 1903), Wyss (1967), Wille (1967, 1986), Bräutigam (1989) und Schor sch (1971) und Schorsch & Pfäfflin (1994). Dem “Dissozialen Täter“ steht zum gewüns chten Zeitpunkt kein erwachsenes Sexualobjekt zur Verfügung und der “Stark intelligenzgeminderte Täter...
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Theoretischer Hintergrund 26 Zwei neuere, allerdings nicht empirisch untersuch te Klassifikationen von Tätertypen stammen von Gallwitz & Paulus (2002). Sie postulieren eine Klassifikation für die diagnostische und therapeutische Arbeit und eine für die Ermittlungsarbeit. Die Klassifikation fü r die diagnostische und th...
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Theoretischer Hintergrund 27 Je nach Bedarf werden Zwang und Gewalt oder auch das Mittel der Verführung angewandt. Der Übergriff ist nicht geplant und verläuft nach dem Motto ´erlaubt ist, was gefällt´ (S. 93). Dieser Tätertyp wir d in vergleichbarer Weise immer wieder beschrieben (Wyss, 1967; Bräut igam, 1989; Schorsc...
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Theoretischer Hintergrund 28 Hemmschwelle des Kindes gegenüber se xuellen Handlungen. Dieser Täter wendet sich von seinen Opfern ab, sobald sie zu alt geworden sind. Dieser einprägsame, wenn auch recht seltene Tätertyp findet in nahezu allen Typisierungen Beachtung. Der “introvertie rte Täter“ hat Schwierigkeiten in de...
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Theoretischer Hintergrund 29 zum 16. Lebensjahr (Mohr, 1962) mit einem Peak zwischen 12 und 15 Jahren (Mohr et al., 1964). Die Beziehungen homos exueller Täter zum Opfer scheinen insgesamt weniger eng zu sein als jene zwischen heterosexuell en Pädophilen und ihren Opfern (Mohr, 1962; Mohr et al., 1964). Heterosexuelle ...
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Theoretischer Hintergrund 30 mit Impotenz (1962, 1964). Pädophilie im Alter wird-wenn auch weniger differenziert-von Witter (1972), Wille (1986) und Scho rsch (1971) und Schorsch & Pfäfflin (1994) thematisiert als eigens tändiger Tätertyp. Der sechste und siebte Tätertyp beschreibt den adoleszenten Pädo philen (homosex...
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Theoretischer Hintergrund 31 Kopp (1962) unterteilt sexuelle Ki ndesmissbraucher auf Grundlage therapeutischer Erfahrung in zwei Klassen von Tätern, die er als “The pedophile“ und “Second character type“ kategorisiert (S. 65-66). “The pedophile“ ist ein schüchterner, passiver Täter, der sich vor Gleichaltrigen zurückzi...
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Theoretischer Hintergrund 32 Kinder aufweisen muss. Der “Socio sexually Underdeveloped“ ist ein vergleichsweise junger Tätertyp unter 30 Jahren, der an der Beziehungsaufnahme zum anderen Geschlecht scheitert. Ca. 10% aller heterosexuel len Täter waren diesem Typ zuzuordnen (vgl. Krafft-Eb ing, 1903; Wyss, 1967; Wille, ...
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Theoretischer Hintergrund 33 Vier Aspekte des Tatkomplexes werden unter diesen Gruppen verglichen: die Vertrautheit des Opfers, das Ausmaß an eingesetztem Zwang zur Durchsetzung sexueller Handlungen, die Vortatsituation und die Art des sexuellen Kontaktes. Die Gruppe der “high interaction moleste r“ (Gruppe 1) missbrau...
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Theoretischer Hintergrund 34 Pedophiliac“ hat seit Beginn der Adoles zenz konsistentes, oft ausschließliches Interesse an Kindern und zeigt eine schle chte Anpassung an die Schule, an soziale und später berufliche Anforder ungen. Dieser Tätertyp beschreibt eine Minderzahl sexueller Kin desmissbraucher, der allerdings i...
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Theoretischer Hintergrund 35 “Aggressive offender“. Der “Fixated Type“ zeigt eine anhaltende sexuelle wie auch nichtsexuelle Präferenz für Kinder und nich t für Erwachsene. Wenige aus dieser Tätergruppe haben während der Adoleszenz in time Kontakte mi t Gleichaltrigen bzw. sind im Erwachsenena lter verheiratet. Täter u...
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Theoretischer Hintergrund 36 Anteile. Es zeigt sich eine Tendenz zur Erotisierung von Gewalt und Aggression. Dieser Tätertyp weist eine lange Geschic hte mangelhafter Anpassung in sexuellen und nichtsexuellen Kontexten auf. Die Op fer sind hauptsächlich männlich. Der “Aggressive offender“ ist der selt enste und gefährl...
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Theoretischer Hintergrund 37 Phasen konflikthafter und emotional nich t erfüllender Partnerbeziehungen, die den Täter überfordern und/oder der Täter befindet sich allgemein in einer Stresssituation. Die Tat als inadäquater Versuch der Stressbewältigung kann phasenweise oder durchgängig auftreten in Abhängigkeit vom Str...
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Theoretischer Hintergrund 38 Beim funktional elterlichen Inzest sind die Täter Stiefvätern, Freunde der Mutter oder Männer, die mit der Mutter in eheäh nlicher Gemeinschaft leben und eine primäre männliche Autoritätsperson für das Kind darstellen. Inzest und Pädophilie stellen keine Synonyme dar, weil sich Inzest auf s...
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Theoretischer Hintergrund 39 Der “Aggressive-Dominant Type“ hingegen nimmt in der Familie die dominante Rolle ein. Er hält diese Machtstellung aufre cht, indem er seine Frau und Kinder in finanzielle Abhängigkeit von sich bringt und sie von außerfamiliären Beziehungen sozial isoliert. Dieser Tä tertyp sucht sich eine s...
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Theoretischer Hintergrund 40 Tabelle 1 Der Entscheidungsprozeß zur Klassifika tion von Tätern sexuellen Kindesmiss-brauchs, (Achse I) Ausmaß an Fixierung Entsch. 1 1 hoch niedrig niedrige soziale Kompetenz hohe soziale Kompetenz niedrige soziale Kompetenz hohe soziale Kompetenz Entsch. 2 “Type I-0“ “Type I-1“ “Type I-2...
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Theoretischer Hintergrund 41 Defizite zeigen sich auch in Lernschwieri gkeiten zu Schulzeit en, und die späteren beruflichen Beschäftigungen sind sehr ansp ruchslos. Dieser Tätertyp ist durch eine Vielzahl von Paraphilien und eine s ehr hohe einschlägige Rückfälligkeit charakterisiert. Der hoch fixierte Täter mit hoher...
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Theoretischer Hintergrund 42 Täter innerhalb sexueller und nichtsexueller Kontexte Zeit mit dem Kind verbringt. Solche Kontexte können mit dem Beru f des Täters zusammenhängen (z. B. Lehrer) oder mit diversen Beschäftigungen (z. B. Pfadfinderleite r). Man beachte, dass die Häufigkeit des Kontaktes konkre t die Zeit mei...
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Theoretischer Hintergrund 43 eingesetzt, als dem Täter zur Complian ce des Opfers notwendig erscheint. Sadistische Handlungen rufen bei diesem Täter keine sexue lle Erregung hervor (Knight, 1989). Der “Muted Sadistic, Type II-4“ ist als hoch fixiert mit niedriger sozialer Kompetenz zu beschreiben (K night, 1992). Er ze...
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Theoretischer Hintergrund 44 3. 3. 3 EINSCHLÄGIGE EXT RAFAMILIÄRE TÄTERTYPEN Fasst man die verschiedenen Typologie n zusammen, werden regelmäßig sechs ähnliche Typen identifiziert, die außerhal b der Familie ein Kind sexuell missbrauchen. Den ersten Typus kennzeichnet Jungendlichk eit, Kontaktarmut, Selbstunsicherheit ...
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Theoretischer Hintergrund 45 Erregbarkeit durch kindliche Objekte (die sich zu Beginn der Adoleszenz zeigt), die Persistenz der sexuel len Präferenzen über die Zeit hinweg, sein infantiles Wesen und seine einschlägige Rückfälli gkeit. Die meisten Autoren beschreiben den Pädophilen als homosexuell orient iert. Die Annäh...
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Theoretischer Hintergrund 46 besonderem Maße durch allgemein erhöhten Alkoholkonsum. Der Alkoholmissbrauch ruft u. a. eine Ent hemmung hervor, die se xuell abweichendes Verhalten auslösen kann. Da s Ziel der Übergriffe si nd genitale Handlungen. Zur Sicherung der Compliance wird auch aggre ssives Verhalten eingesetzt. ...
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Theoretischer Hintergrund 47 Inhalts und andere distanzlose Verhaltensweisen auf. In der Mehrzahl der Fälle sind diese Täter im Alter zum ersten Ma l strafrechtlich in Erscheinung getreten (“pädophile Altersdelikte“ bei Witter, 1972; “Alterspädophiler“ bei Wille, 1986, 1992 und bei Schorsch, 1971 und Sc horsch & Pfäffl...
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Theoretischer Hintergrund 48 sexuelle Missbrauchstäter und bestimmte einen Anteil von 18,3% des jugendlichen Tätertyps unter der Gesamt population. In den Täterbeschreibungen ergeben sich keine Widersp rüche und folgende A ttribute gelangen zur vollständigen Deckung: Kontaktarmut, Un fähigkeit zur Beziehungsaufnahme zu...
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Theoretischer Hintergrund 49 Gegenteil von wenig schulischen und/ oder psychiatrischen Problemen im Lebenslauf der Täter. Der immer wieder als dissozial beschriebene Täter findet auch bei der Forschungsgruppe um Knight Eingang in di e Typologie (Type II-5, “Aggressive“). Sich inhaltlich deckende Merkmale betreff en die...
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Theoretischer Hintergrund 50 3. 3. 4 EINSCHLÄGIGE INTR AFAMILIÄRE TÄTERTYPEN In der Literatur werden wiederholt drei Tä tertypen von Inzest beschrieben, die sich aus der Gesamtheit der intrafamiliären Missbraucher herauskristallisieren. Den ersten Typ kennzeichnet vor allem eine gestörte Familienbeziehung: Die Isolatio...
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Theoretischer Hintergrund 51 Geschlechtsverkehr (“Aggressive-Dominant Type“ bei Groth 1978, 1982; Groth et al., 1982; Groth & Oliv ery, 1989; “Inzesttäter“ bei Wille, 1986). Ein anderer wiederholt identif izierbarer Tätertyp hat nicht ersatzweises, sondern primäres sexuelles Interesse am kindlichen Körper. Die Familien...
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Theoretischer Hintergrund 52 und zahlreiche Sexualkontakte mi t wechselnden Partnerinnen sucht. Gewöhnlicherweise handelt es sich bei den Opfern um eigene Töchter oder Stieftöchter (1995). 3. 4 TÄTER, OPFER, TAT: EINZELMERKMALE IM ÜBERBLICK 3. 4. 1 TÄTER, OPFER UND TÄTER-OPFER-BEZIEHUNG 3. 4. 1. 1 Kurzer Stichprobenübe...
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Theoretischer Hintergrund 53 Tabelle 3 Stichprobenkennzeichen Studie Pbn Einsatz psychologischer Tests Selbstbericht offen Selbstbericht standardisiert Bennell, Alison L., Stein, Alison E. & Canter (2001) 97 aufgezeichnete Fälle der Polizei Canter et al. (1998) 97 aufgezeichnete Fälle der Polizei Carlstedt et al. (2001...
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Theoretischer Hintergrund 54 Täter zusätzlich die gezählten Täter-O pfer-Beziehungen mit ein. In allen Untersuchungen handelt es sich um Aktenanalysen. Drei Forschergruppen wenden mindestens noch eine weit ere Untersuchungsmethode zur Datenerhebung an (Danni & Hampe; Mc Caghy; Simon et al. ). Danni & Hampe und Mc Caghy...
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Theoretischer Hintergrund 55 Tabelle 4 Biografische Einflüsse auf den Täter, Fortsetzung Danni & Hampe (2000) =x37,8 J. Bewährungs-strafe (alle Delikte): 39,88% nicht bekannt Mc Caghy (1967) =x37,3 J. nicht bekannt un-und angelernte Beschäftigung 74% nicht bekannt Nixdorf (1982) haupt-sächlich Jugendl. unter 21 J. auss...
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Theoretischer Hintergrund 56 et al. weisen hingegen keinerlei Substanz missbrauch auf. Weitere detaillierte, nicht in der Tabelle ersichtlic he Informationen über soziodemographische Tätermerkmale ergeben sich aus den Studien von Carlstedt et al. und Simon et al.. 41,3% der Täter sind verheiratet, 7,2% leben allein, ab...
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Theoretischer Hintergrund 57 Tabelle 5 Kurzkennzeichnung der Opfer, Fortsetzung Danni & Hampe (2000) =x10,6 J. Mädchen: 89,29% Jungen: 10,12% Mc Caghy (1967) =x9 J. nicht bekannt Pritchard & Bagley (2000) nicht bekannt Mädchen:72% Jungen:19% beide Geschlechter: 9% Simon et al. (1992) =x9. 684 J. Range 2-14 J. Mädchen: ...
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Theoretischer Hintergrund 58 Tabelle 6 Beziehung zwischen Täter und Opfer Studie Vater Vater-ersatz verwandt bekannt fremd Bennell et al. (2001) Täter und Opfer kennen sich: 44,33% Canter et al. (1998) nicht bekannt nicht bekannt 16-23% Carlstedt et al. (2001) 20,69% Stiefvater: 13,79% andere enge Verwandte: 11,82% Fre...
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Theoretischer Hintergrund 59 Vaterersatz wie Stiefvater oder fest er Lebenspartner der Mutter (GAM = 17,75% ), gefolgt vom Vater (GAM = 14,49% ) und anderen Verwandten (GAM = 7,81%, alle Berechnungen aus Danni & Hampe, Pritchard & Bagley, Simon et al. ) verübt wird. Carlstedt et al. kommen bei ihren Fa llauswertungen a...
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Theoretischer Hintergrund 60 Tabelle 7 Einleitende Faktoren im Tatvorfeld Vor Tat Vor/während Tat Studie Alkohol oder Drogen unmittel bar Manipulative Schwellen-erniedrigung Drohungen Gewalt Bezugs-popula-tion Bennell et al. (2001) nicht bekannt 44,3% verbale Drohungen: 9,28% initialer Gewaltgebrauch: 45,36% eine gewal...
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Theoretischer Hintergrund 61 Handlungen gefügiger machen sollt en. Die Autoren führen folgende Verhaltensweisen auf: in Anwesenheit des Kindes sexuelle Handlungen, z. B. mit der Mutter des Kindes, durchführen, Opfer pornografisches Foto-oder Filmmaterial darbieten, Ki nd sexuell berühren und es als Versehen darstellen ...
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Theoretischer Hintergrund 62 Tabelle 8 Sexuelle Praktiken und Tatort Studie oral vaginal versucht oder vollendet anal Opfer- haus Täter- haus Be- zugs-popu-lation Bennell et al. (2001) an Opfer: 16,49% an Täter: 19,59% nicht bekannt versucht oder vollendet: 14,43% Canter et al. (1998) an Opfer: 16-23% versucht oder vol...
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Theoretischer Hintergrund 63 Räumlichkeiten. 35,12% der Täter vergingen sich an ihren Opfern an beiden Orten, was vermuten lässt, dass es si ch um einen gemeinsamen Haushalt handelte. Deutlich wird in jedem Fall, dass Wohnräum e einen häufig gewählten Tatort darstellen. Das können auch Simo n et al. bestätigen; 89% der...
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Theoretischer Hintergrund 64 In 9,28% der Fälle benutzten die Täter bei B ennell et al. Dr ohungen, um das Opfer einzuschüchtern, wie z. B. “If y ou tell anyone about this, I´ll kill you“ (S. 171). Danni & Hampe untersuchten das Nachtatverhalten der Täter gegenüber Dritten und kommen zu dem Ergebnis, dass 44% der Täter...
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Theoretischer Hintergrund 65 Tabelle 10 Zusammenhängende Tätermerkmale (Bezugspopulation: Täter) Carlstedt et al. (2001) Pritchard & Bagley (2000) Item Î ¾ einschlägig Vorbestrafte (jede Art von Sexualdelikt) vs. sexuelle Ersttäter S. O. = Sex-Only ausschließlich Vorstrafen wegen Sexualdelikten N = 186 S. A. O. = Sex A...
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Theoretischer Hintergrund 66 schlussfolgern, dass die Mehrfachtäter zumindest in diesen zwei Merkmalen auffälliger als die Ersttäter zu sein scheinen. Pritchard & Bagley unterteilt en ihre Stichprobe in dr ei Gruppen: Die “Sex-Only“ Täter (S. O. ), die “S ex And Other“ Gruppe (S. A. O. ) und die “Sex And Violent“ Delin...
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Theoretischer Hintergrund 67 Bestimmte Formen des Zusammenspiels zwischen Täter und Opfer bedingen die Tat. Biografische Hintergründe des Tä ters hängen systematisch mit dem Geschlecht und der Beziehung zum Opfer zusammen. Tabelle 11 Tätermerkmale in Zusammenhang mit Opfe rgeschlecht und Beziehung zum Opfer Carlstedt e...
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Theoretischer Hintergrund 68 und Opfer eine verwandtschaftliche Beziehung festzustellen war, erwies sich die Art des Verwandtschaftsverhältnisses al s mögliches diskriminatives Merkmal zwischen den Gruppen als irrelevant. Da s heißt, dass sich keine der drei Straftätergruppen signifikant häufiger in der Vaterrolle, der...
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Theoretischer Hintergrund 69 3. 5. 3 ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN TÄTER, TÄTER-OPFER-BEZIEHUNG UND TATSITUATION Tabelle 12 Zusammenhang zwischen Täter, Täter-O pfer-Beziehung und Tatsituation Carlstedt et al. (2001) Item Î ¾ biologische Verwandte, Haushaltsmitglieder, Familienfreunde vs. Fremde einschlägig Vorbestrafte (jede...
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Theoretischer Hintergrund 70 (pseudoinzestuöse Beziehungen wie Stiefv ater zu Stieftochter oder Freund der Mutter zu deren Kind wurden aus dies er Kodierung ausgeschlossen) und 4% aller Straftäter wurden verurteilt wegen versuc hter oder vollendeter Vergewaltigung. Insgesamt versuchten oder vollendeten 11% der Täter ei...
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Theoretischer Hintergrund 71 eher ein Einzelgänger. Sozial und beruflich entwickelt er sich unauffällig. Der Beginn der Störung liegt oft erst in der dritten Lebensdekade. Der “Atypische“ Exhibitionist stammt aus einem sozial randständigen Milieu und ist früh in die Rolle des Außenseiters gedrängt word en, z. B. beding...
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Theoretischer Hintergrund 72 al., die sexuelle Handlungen an Kindern entweder eine r pathologischen oder aber kriminellen Motivation zuschreiben (199 8). Die zahlreichen Berichte über pathologische Karrieretäter in den Medien erfahren in ihrer Präsenz empirisch keine Unterstützung. 3. 6. 3 KINDERPORNOGRAFIE UND INTERNE...
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Theoretischer Hintergrund 73 für diese sexuellen Abweichungen und ermutigt manchen sicherlich zum tatsächlichen sexuellen Missbrauch von Kindern (Durkin, 1997). Quayle & Taylor berichten, dass die Beschäftigung mit Kinder pornografie im Internet auch als eine Flucht aus dem realen Leben mit möglicherweise unbefriedigen...
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Theoretischer Hintergrund 74 pornografischem Material. Tatsächlich jedoc h stößt der Besucher auf eine kurze Beschreibung von Vorteilen einer Ther apie für den Täter selbst und auf eine Adressenliste professioneller Helfer. Gleichzeitig wird unübersehbar auf die Wahrung der Anonymität hingewiesen. De r Psychiatrisch-Ps...
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Fragestellung 75 4 FRAGESTELLUNG 4. 1 ZIELSETZUNG DER VORLIEGENDEN ARBEIT Die vorliegende Arbeit hat vier Ziele. 1. Identifizierung von Tattypen 2. Vorhersage der Tattypen durch Täter-und Opfermerkmale 3. Vorhersage der Opferanzahl im aktuellen Straftatbestand 4. Analyse der Opferwahl und des Ta tverhaltens bei Mehrfac...
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Fragestellung 76 Proulx et al. untersuchten die Ta tmuster in 44 Fällen sexuellen Kindesmissbrauchs und kommen zu eine m ähnlichen Ergebnis. Es gibt einen “noncoercive pathway“ mit nichtkoitalen Ak tivitäten und einen “coercive pathway“ mit einem unter Drogeneinf luss stehenden Täter, der koitale Handlungen am Opfer vo...
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Fragestellung 77 Lässt sich die Opferanzahl im aktuell en Urteil vorhersagen? Hier geht es nicht allein um die Frage der Rückfälligkeit. Rückfälligkeit meint im Regelfall eine erneute Verurteilung zu einem späteren Zeitpunkt und setzt somit nacheinander begangene Straftaten voraus (z. B. bei Egg, 2004). Gibt es mehrere...
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Fragestellung 78 Beziehung zum Täter Unterschiede aufweisen. Insgesamt betrachtet zeigen sich in allen drei Bereichen stabile Mu ster. Eine Ausnahme stellen die Pseudoinzesttäter (= Täter mit quasiver wandtschaftlichen Beziehungen zum Opfer wie Stiefvater zu Stieftochter) und bekannt en Täter dar. Sie wechseln selbst z...
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