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Der Main kann dabei nach langanhaltenden Niederschlägen oder nach der Schneeschmelze hohe Wasserstände erreichen. | Der Main kann dabei nach langanhaltenden Niederschläge oder nach der Schneeschmelze hohe Wasserstände erreichen. |
Der erste Abschnitt endet bei der Einmündung der Fränkischen Saale in Gemünden am Main. | Der erste Abschnitt endet bei der Einmündung der Fränkischen Saal in Gemünden am Main. |
Der zweite erstreckt sich von der Fränkischen Saale bis zur Taubermündung, der dritte von der Tauber- bis zur Kinzigmündung, der vierte von der Kinzig- bis zur Niddamündung und der letzte von dort bis zur Mündung des Mains in den Rhein in Mainz. | Der zweite erstreckt sich von der Fränkischen Saal bis zur Taubermündung, der dritte von der Tauber- bis zur Kinzigmündung, der vierte von der Kinzig- bis zur Niddamündung und der letzte von dort bis zur Mündung des Mains in den Rhein in Mainz. |
Würzburg liegt im ersten Abschnitt, wo auf einer Fließstrecke von beinahe 200 Kilometern keine größeren Nebenflüsse gegeben sind. | Würzburg liegt im ersten Abschnitt, wo auf einer Fließstrecke von beinahe 200 Kilometer keine größeren Nebenflüsse gegeben sind. |
Zu diesem Hochwassertyp zählen die Ereignisse von 1882. | Zu diesem Hochwassertyp zählen die Ereignis von 1882. |
In den Mittelgebirgen werden dann im Hochwinter die Niederschläge in Form von Schnee gebunden. | In den Mittelgebirge werden dann im Hochwinter die Niederschläge in Form von Schnee gebunden. |
Die Wasserstände können sich durch den sogenannten Eisstand in wenigen Tagen beträchtlich erhöhen, ohne dass in diesem Zeitraum Niederschlag gefallen ist. | Die Wasserstände können sich durch den sogenannten Eisstand in wenigen Tage beträchtlich erhöhen, ohne dass in diesem Zeitraum Niederschlag gefallen ist. |
Besonders hervorzuheben sind die 1958 publizierten Ausarbeitungen von Franz Seberich (1886–1964) und die von Heinz Schiller aus dem Jahr 1989, die anhand der überlieferten Wasserstände die Hochwasser der letzten 700 Jahre ermittelt haben. | Besonders hervorzuheben sind die 1958 publizierten Ausarbeitungen von Franz Seberich (1886–1964) und die von Heinz Schiller aus dem Jahr 1989, die anhand der überlieferten Wasserstände die Hochwasser der letzten 700 Jahr ermittelt haben. |
Für das gleiche Hochwasser können demnach unterschiedliche Werte vorliegen. | Für das gleiche Hochwasser können demnach unterschiedliche Wert vorliegen. |
Von großer Bedeutung sind die Markierungen am Portal des Rathauses aus den Jahren 1682, 1784 und 1845. | Von großer Bedeutung sind die Markierungen am Portal des Rathauses aus den Jahre 1682, 1784 und 1845. |
Der 1769 in Schlüsselfeld geborene Würzburger Carl Gottfried Scharold, Churfürstlicher Pfalzgraf, berichtete 1805 in der Würzburger Stadtchronik über mehrere Hochwasser der letzten 400 Jahre, namentlich die Ereignisse von 1306, 1342, 1442, 1451, 1546, 1633 und 1682. | Der 1769 in Schlüsselfeld geborene Würzburger Carl Gottfried Scharold, Churfürstlicher Pfalzgraf, berichtete 1805 in der Würzburger Stadtchronik über mehrere Hochwasser der letzten 400 Jahr, namentlich die Ereignis von 1306, 1342, 1442, 1451, 1546, 1633 und 1682. |
Bei gleichem Hochwasserscheitel wie in früheren Jahren kann heute mehr Wasser abfließen. | Bei gleichem Hochwasserscheitel wie in früheren Jahre kann heute mehr Wasser abfließen. |
Etwa 180 Jahre später und nach vielen baulichen Änderungen im und am Fluss, erreichte das Hochwasser vom 6. | Etwa 180 Jahr später und nach vielen baulichen Änderungen im und am Fluss, erreichte das Hochwasser vom 6. |
Alle Angaben ab 1823 stammen vom Pegel Würzburg; davor resultieren sie aus Hochwassermarkierungen und historischen Berichten. | Alle Angaben ab 1823 stammen vom Pegel Würzburg; davor resultieren sie aus Hochwassermarkierungen und historischen Berichte. |
Das geschah in den Jahren 1342, 1442, 1451, 1546, 1595, 1682, 1784 und 1845. | Das geschah in den Jahre 1342, 1442, 1451, 1546, 1595, 1682, 1784 und 1845. |
Es umgeht die Alpen im Osten, um so nach Norden zu gelangen, ohne sich in den Alpen abzuregnen und führt zu extremen Niederschlägen, die teilweise mehrere Tage anhalten. | Es umgeht die Alpen im Osten, um so nach Norden zu gelangen, ohne sich in den Alpen abzuregnen und führt zu extremen Niederschläge, die teilweise mehrere Tag anhalten. |
Vermutlich lag das Gelände in diesem Bereich damals einen halben Meter niedriger, wobei man zu einem Wasserstand von 174,3 Metern über Normalnull kommt, was dem heutigen Pegel von 1000 Zentimetern entspricht. | Vermutlich lag das Gelände in diesem Bereich damals einen halben Meter niedriger, wobei man zu einem Wasserstand von 174,3 Meter über Normalnull kommt, was dem heutigen Pegel von 1000 Zentimetern entspricht. |
Wegen fehlender Informationen, wie weit das Wasser in die Stadt eingedrungen ist, gibt es zu diesem Hochwasser keine Höhenangaben. | Wege fehlender Informationen, wie weit das Wasser in die Stadt eingedrungen ist, gibt es zu diesem Hochwasser keine Höhenangaben. |
Anhand der überlieferten Schäden ist ein Abfluss von etwa 2500 m³/s anzunehmen, was einem Wasserstand von etwa neun Metern entspricht. | Anhand der überlieferten Schäden ist ein Abfluss von etwa 2500 m³/s anzunehmen, was einem Wasserstand von etwa neun Meter entspricht. |
In der Geschichte der Alten Mainbrücke ist allerdings eine teilweise Zerstörung aus dem Jahre 1442 überliefert. | In der Geschichte der Alten Mainbrücke ist allerdings eine teilweise Zerstörung aus dem Jahr 1442 überliefert. |
In Berichten wird geschildert, dass das Wasser bis zum Schoderhaus auf dem Marktplatz reichte, was einer Höhe von etwa 860 Zentimetern entspricht. | In Berichte wird geschildert, dass das Wasser bis zum Schoderhaus auf dem Marktplatz reichte, was einer Höhe von etwa 860 Zentimetern entspricht. |
Januar 1573, der dieses Ereignis schilderte:
In Eibelstadt am Maintor existiert eine Marke vom 16. | Januar 1573, der dieses Ereignis schilderte:
In Eibelstadt am Maintor existiert eine Mark vom 16. |
Durch einen plötzlichen Warmlufteinbruch kam es im Januar zu einem Eisaufbruch, der sich im Februar und März zu großen Hochwassern entwickelte. | Durch einen plötzlichen Warmlufteinbruch kam es im Januar zu einem Eisaufbruch, der sich im Februar und März zu großen Hochwasser entwickelte. |
Januar 1595 traf in Nürnberg die Warmluft ein und zwei Tage später schwoll die Pegnitz zum ersten Mal an. | Januar 1595 traf in Nürnberg die Warmluft ein und zwei Tag später schwoll die Pegnitz zum ersten Mal an. |
Der einsetzende Dauerregen führte zur Schneeschmelze in den Bergen und zu den Hochwassern am 8. und 10. | Der einsetzende Dauerregen führte zur Schneeschmelze in den Berge und zu den Hochwasser am 8. und 10. |
Januar 1633 reichte laut den Berichten bis zur Schustergasse hoch, die 172,5 m über Normalnull liegt, was einen Pegelstand von 800 Zentimetern und einem Abfluss von etwa 1900 m³/s entspricht. | Januar 1633 reichte laut den Berichte bis zur Schustergasse hoch, die 172,5 m über Normalnull liegt, was einen Pegelstand von 800 Zentimetern und einem Abfluss von etwa 1900 m³/s entspricht. |
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,18 Metern über Normalnull und damit 29 Zentimeter mehr als 1845 an. | Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,18 Meter über Normalnull und damit 29 Zentimeter mehr als 1845 an. |
Laut den Berichten gab es sehr starke Niederschläge am 29. und 30. | Laut den Berichte gab es sehr starke Niederschläge am 29. und 30. |
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,83 Metern über Normalnull und damit 94 Zentimeter mehr als 1845 an. | Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,83 Meter über Normalnull und damit 94 Zentimeter mehr als 1845 an. |
An allen größeren Haupt- und Nebenflüssen erfolgte der Eisgang zeitgleich. | An allen größeren Haupt- und Nebenflüsse erfolgte der Eisgang zeitgleich. |
Das Wasser bereitete besondere Probleme in Kirchen und Klöstern. | Das Wasser bereitete besondere Probleme in Kirchen und Klöster. |
Mai 1784 in der Kirche des Deutschen Ordens (heute Deutschordenkirche) ausgerichtet. Über die Karmelitenkirche wurde berichtet, dass das Wasser die Leichname aus den Gräbern gespült hatte. | Mai 1784 in der Kirche des Deutsche Ordens (heute Deutschordenkirche) ausgerichtet. Über die Karmelitenkirche wurde berichtet, dass das Wasser die Leichname aus den Gräber gespült hatte. |
Professoren der medizinischen Fakultät der Universität Würzburg untersuchten nach dem Ablaufen des Wassers die betroffenen Kirchen und rieten allen Einwohnern, an ungefährlichen Plätzen behutsam Tannenholzfeuer anzulegen und die Häuser mit Wacholdersträuchern auszuräuchern. | Professoren der medizinischen Fakultät der Universität Würzburg untersuchten nach dem Ablaufen des Wassers die betroffenen Kirchen und rieten allen Einwohner, an ungefährlichen Plätze behutsam Tannenholzfeuer anzulegen und die Häuser mit Wacholdersträuchern auszuräuchern. |
Vier Fässer mussten mit Eisen gebunden werden, weil durch das lang anhaltende Wasser die hölzernen Reifen abgesprungen waren. | Vier Fässer mussten mit Eise gebunden werden, weil durch das lang anhaltende Wasser die hölzernen Reifen abgesprungen waren. |
In der Stadt wurden verschiedene Gebäude, das Pflaster und Straßen und Wege durch das Wasser ruiniert und unbrauchbar. | In der Stadt wurden verschiedene Gebäude, das Pflaster und Straßen und Weg durch das Wasser ruiniert und unbrauchbar. |
Die Behebung der Schäden kostete der Stadt viel Geld und zog sich zum Teil über Jahre hin. | Die Behebung der Schäden kostete der Stadt viel Geld und zog sich zum Teil über Jahr hin. |
Selbst im Jahr 1788 weigerte sich die Stadt noch, durch das Wasser angehäufte Steine unter dem Wehr auf ihre Kosten zu beseitigen. | Selbst im Jahr 1788 weigerte sich die Stadt noch, durch das Wasser angehäufte Stein unter dem Wehr auf ihre Kosten zu beseitigen. |
Letztendlich kam die Stadt noch glimpflich davon; es liegen keine Berichte über Todesopfer vor, die Sachschäden beliefen sich allerdings auf mehrere Tausend Gulden. | Letztendlich kam die Stadt noch glimpflich davon; es liegen keine Bericht über Todesopfer vor, die Sachschäden beliefen sich allerdings auf mehrere Tausend Gulden. |
In anderen Regionen, wie in Bamberg, kamen beim Einsturz einer Brücke 36 Menschen zu Tode. | In anderen Regionen, wie in Bamberg, kamen beim Einsturz einer Brücke 36 Menschen zu Tod. |
Dem vorausgegangen war eine Ermahnung der Regierung an die Bevölkerung, keinen Unrat aus den Häusern in den Schnee zu schütten, da der Müll mit Schnee und Eis eine gefährliche Mischung bildete. | Dem vorausgegangen war eine Ermahnung der Regierung an die Bevölkerung, keinen Unrat aus den Häuser in den Schnee zu schütten, da der Müll mit Schnee und Eis eine gefährliche Mischung bildete. |
Die Veränderung der Großwetterlage führte in Mainfranken wie auch in weiten Teilen Europas warme Luftmassen aus westlichen und südlichen Richtungen heran. | Die Veränderung der Großwetterlage führte in Mainfranken wie auch in weiten Teile Europas warme Luftmassen aus westlichen und südlichen Richtungen heran. |
Der Warmlufteinbruch wurde infolge großräumiger Aufgleitbewegungen von hohen Niederschlägen geprägt. | Der Warmlufteinbruch wurde infolge großräumiger Aufgleitbewegungen von hohen Niederschläge geprägt. |
Aus christlichen Motiven bat er die Bevölkerung um Hilfe, wobei er sich auch selbst beteiligen wollte, er könnte aber nicht alles alleine finanzieren. | Aus christlichen Motive bat er die Bevölkerung um Hilfe, wobei er sich auch selbst beteiligen wollte, er könnte aber nicht alles alleine finanzieren. |
Die Jährlichkeit wird für Würzburg mit 412 Jahren angegeben. | Die Jährlichkeit wird für Würzburg mit 412 Jahre angegeben. |
Im mittleren Maintal, von der Regnitz-Einmündung bei Bamberg bis zur Einmündung der Fränkischen Saale bei Gemünden wird eine Wiederkehrzeit von etwa 400 Jahren geschätzt. | Im mittleren Maintal, von der Regnitz-Einmündung bei Bamberg bis zur Einmündung der Fränkischen Saal bei Gemünden wird eine Wiederkehrzeit von etwa 400 Jahre geschätzt. |
Im Bereich zwischen der Fränkischen Saale und der Tauber wird bereits eine Wiederkehrzeit von 250 Jahren angegeben. | Im Bereich zwischen der Fränkischen Saal und der Tauber wird bereits eine Wiederkehrzeit von 250 Jahre angegeben. |
Für den Unterlauf von der Taubereinmündung bis zur Mündung in den Rhein liegt die Jährlichkeit bei 150 Jahren. | Für den Unterlauf von der Taubereinmündung bis zur Mündung in den Rhein liegt die Jährlichkeit bei 150 Jahre. |
Der Main war auf ganzer Länge zugefroren, und selbst am Rhein konnten Fuhrwerke den Fluss überqueren. | Der Main war auf ganzer Länge zugefroren, und selbst am Rhein konnten Fuhrwerk den Fluss überqueren. |
Von Oktober bis Dezember fiel fast doppelt so viel Niederschlag wie in anderen Jahren. | Von Oktober bis Dezember fiel fast doppelt so viel Niederschlag wie in anderen Jahre. |
In den letzten Tagen im Januar gingen starke Schneefälle voraus. | In den letzten Tage im Januar gingen starke Schneefälle voraus. |
Anfang Februar ging der Schneefall in Regen und ein fünf Tage anhaltendes Tauwetter über. | Anfang Februar ging der Schneefall in Regen und ein fünf Tag anhaltendes Tauwetter über. |
Das Hochwasser wurde durch Tauwetter in den Mittelgebirgen ab dem 20. | Das Hochwasser wurde durch Tauwetter in den Mittelgebirge ab dem 20. |
In Nordbayern blieben viele Wetterstationen an nur vier Tagen niederschlagsfrei. | In Nordbayern blieben viele Wetterstationen an nur vier Tage niederschlagsfrei. |
Die Böden waren dadurch bereits wassergesättigt, und der Main führte mit seinen Nebenflüssen bereits stark erhöhte Wasserstände. | Die Böden waren dadurch bereits wassergesättigt, und der Main führte mit seinen Nebenflüsse bereits stark erhöhte Wasserstände. |
Die stärksten Niederschläge fielen dabei im Einzugsgebiet der flussabwärts in den Main mündenden Fränkischen Saale, die dabei ein starkes Hochwasser mit einer Jährlichkeit von 100 bis 200 verursachte. | Die stärksten Niederschläge fielen dabei im Einzugsgebiet der flussabwärts in den Main mündenden Fränkischen Saal, die dabei ein starkes Hochwasser mit einer Jährlichkeit von 100 bis 200 verursachte. |
Im Einzugsgebiet des Mains war es der kälteste Dezember seit 1969 und einer der schneereichsten Wintermonate seit etwa 100 Jahren. | Im Einzugsgebiet des Mains war es der kälteste Dezember seit 1969 und einer der schneereichsten Wintermonate seit etwa 100 Jahre. |
Die linksmainischen und die Gebiete auf der rechten Mainseite liegen größtenteils höher und sind deswegen nicht besonders hochwassergefährdet. | Die linksmainischen und die Gebiet auf der rechten Mainseite liegen größtenteils höher und sind deswegen nicht besonders hochwassergefährdet. |
Dies ist bedingt durch die Größe des Einzugsgebietes und die damit verbundenen großen Abflüsse im Falle eines Hochwassers. | Dies ist bedingt durch die Größe des Einzugsgebietes und die damit verbundenen großen Abflüsse im Fall eines Hochwassers. |
Als einzige realisierbare Möglichkeit, den rechtsmainischen Altstadtbereich vor Hochwassern zu schützen, verbleibt nur die Abschottung durch einen funktionsfähigen Hochwasserschutz. | Als einzige realisierbare Möglichkeit, den rechtsmainischen Altstadtbereich vor Hochwasser zu schützen, verbleibt nur die Abschottung durch einen funktionsfähigen Hochwasserschutz. |
Der erste provisorische Hochwasserschutz stammt aus dem Jahre 1983 und war bis zu einem Pegel von etwa 650 bis 670 Zentimetern ausgelegt. | Der erste provisorische Hochwasserschutz stammt aus dem Jahr 1983 und war bis zu einem Pegel von etwa 650 bis 670 Zentimetern ausgelegt. |
Bis zum Jahre 2008 wurde ein Schutz der Altstadt vor einem 100-jährlichen Hochwasser, das einem Pegelstand von 835 entspricht, errichtet. | Bis zum Jahr 2008 wurde ein Schutz der Altstadt vor einem 100-jährlichen Hochwasser, das einem Pegelstand von 835 entspricht, errichtet. |
Der erste Abschnitt, Stadtbalkon genannt, eine stellenweise begehbare Stützmauer, befindet sich unweit der Ludwigsbrücke und hat eine Länge von etwa 300 Metern. | Der erste Abschnitt, Stadtbalkon genannt, eine stellenweise begehbare Stützmauer, befindet sich unweit der Ludwigsbrücke und hat eine Länge von etwa 300 Meter. |
Mit dem Bau des Kaufhauses Hertie (heute Wöhrl) wurde Ende der 1970er-Jahre eine etwa 160 Meter große Baulücke der Altstadt geschlossen. | Mit dem Bau des Kaufhauses Hertie (heute Wöhrl) wurde Ende der 1970er-Jahr eine etwa 160 Meter große Baulücke der Altstadt geschlossen. |
Es hat eine Gesamtleistung von 4000 Litern pro Sekunde und pumpt bei Hochwasser das anfallende Regenwasser aus dem Kanalnetz in den Main. | Es hat eine Gesamtleistung von 4000 Liter pro Sekunde und pumpt bei Hochwasser das anfallende Regenwasser aus dem Kanalnetz in den Main. |
Mit Aluminiumdammbalken können die drei Torbögen der angrenzenden Kranengarage im Hochwasserfall verschlossen werden. | Mit Aluminiumdammbalken können die drei Torbogen der angrenzenden Kranengarage im Hochwasserfall verschlossen werden. |
Zu den vorgesehenen Baumaßnahmen in den nächsten Jahren zählt auch die Sanierung der bestehenden Schutzmauer am Unteren Mainkai und am Stadtbalkon. | Zu den vorgesehenen Baumaßnahmen in den nächsten Jahre zählt auch die Sanierung der bestehenden Schutzmauer am Unteren Mainkai und am Stadtbalkon. |
Am Stadtbalkon sollen auch die vorhandenen Kellerfenster mit beweglichen Verschlüssen ausgestattet werden. | Am Stadtbalkon sollen auch die vorhandenen Kellerfenster mit beweglichen Verschlüsse ausgestattet werden. |
Die daraus entstandene Platzanlage bietet nicht nur einen beeindruckenden Blick auf die Marienfeste, sondern unterstützt die stadträumlichen Verweilqualitäten mit Baumpflanzungen und gastronomischen Angeboten. | Die daraus entstandene Platzanlage bietet nicht nur einen beeindruckenden Blick auf die Marienfeste, sondern unterstützt die stadträumlichen Verweilqualitäten mit Baumpflanzungen und gastronomischen Angebote. |
Mainfränkische Hefte, Heft 31, Buchdruckerei Karl Hart, Volkach vor Würzburg, Würzburg 1958. | Mainfränkische Heft, Heft 31, Buchdruckerei Karl Hart, Volkach vor Würzburg, Würzburg 1958. |
Heinz Schiller: Ermittlungen von Hochwasserwahrscheinlichkeiten am schiffbaren Main und überregionaler Vergleich der Ergebnisse. in Informationsberichte des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft, München 1989. | Heinz Schiller: Ermittlungen von Hochwasserwahrscheinlichkeiten am schiffbaren Main und überregionaler Vergleich der Ergebnis. in Informationsberichte des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft, München 1989. |
Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd (Hrsg.): 175 Jahre Pegel Würzburg – Daten und Fakten. | Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd (Hrsg.): 175 Jahr Pegel Würzburg – Daten und Fakten. |
Rüdiger Glaser: Klimageschichte Mitteleuropas – 1000 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen. | Rüdiger Glaser: Klimageschichte Mitteleuropas – 1000 Jahr Wetter, Klima, Katastrophen. |
Sie stellt das Reintal vom Reintaler Hof bis zum Zugspitzplatt dar und enthält markante Punkte in der Umgebung, Details zur Weidenutzung und Wegverläufe, darunter auch den Weg über den damals wesentlich größeren Schneeferner in die Gipfelregionen der Zugspitze. | Sie stellt das Reintal vom Reintaler Hof bis zum Zugspitzplatt dar und enthält markante Punkt in der Umgebung, Details zur Weidenutzung und Wegverläufe, darunter auch den Weg über den damals wesentlich größeren Schneeferner in die Gipfelregionen der Zugspitze. |
Der Name der Zugspitze leitet sich vermutlich von den „Zugbahnen“ der Lawinen ab, die hier im Winter von den oberen Bereichen des Massivs ins Tal abgehen und charakteristische Lawinenüberreste mit Steinen und Geröll hinterlassen. | Der Name der Zugspitze leitet sich vermutlich von den „Zugbahnen“ der Lawinen ab, die hier im Winter von den oberen Bereiche des Massivs ins Tal abgehen und charakteristische Lawinenüberreste mit Steine und Geröll hinterlassen. |
Im Norden befindet sich der Eibsee zu Füßen der Zugspitze. | Im Norden befindet sich der Eibsee zu Füße der Zugspitze. |
Als erstes hohes orografisches Hindernis dieser Westwinde in den Alpen ist die Zugspitze Wetterereignissen besonders ausgesetzt. | Als erstes hohes orografisches Hindernis dieser Westwind in den Alpen ist die Zugspitze Wetterereignissen besonders ausgesetzt. |
Dem Nordstau entgegengesetzt wirkt die Föhn-Wetterlage, die an 60 Tagen pro Jahr in der Region auftritt. | Dem Nordstau entgegengesetzt wirkt die Föhn-Wetterlage, die an 60 Tage pro Jahr in der Region auftritt. |
Allerdings herrscht auf der Zugspitze trotzdem durchschnittlich an 310 Tagen Frost. | Allerdings herrscht auf der Zugspitze trotzdem durchschnittlich an 310 Tage Frost. |
Durchschnittlich schien die Sonne in der Normalperiode an 1846,3 Stunden im Jahr, am sonnenreichsten war der Oktober mit 188,8 Stunden und am sonnenärmsten der Dezember mit 116,1 h. 2009 war gemäß der Wetterbilanz des Deutschen Wetterdienstes die Zugspitze mit −4,2 °C im Jahresmittel der kälteste Ort Deutschlands. | Durchschnittlich schien die Sonne in der Normalperiode an 1846,3 Stunden im Jahr, am sonnenreichsten war der Oktober mit 188,8 Stunden und am sonnenärmsten der Dezember mit 116,1 h. 2009 war gemäß der Wetterbilanz des Deutsche Wetterdienstes die Zugspitze mit −4,2 °C im Jahresmittel der kälteste Ort Deutschlands. |
Mit bis zu 800 m hohen Steilwänden bildet vorwiegend Wettersteinkalk aus der oberen Trias die Wände, Grate, Türme und das Gipfelgestein des Gebirges. | Mit bis zu 800 m hohen Steilwänden bildet vorwiegend Wettersteinkalk aus der oberen Trias die Wände, Grat, Türme und das Gipfelgestein des Gebirges. |
An mehreren Stellen sind Blei und Zinkerze enthalten. | An mehreren Stellen sind Blei und Zinkerz enthalten. |
Die dunkelgrauen, fast waagerechten und zum Teil mit Gras bewachsenen Schichten des Muschelkalks ziehen sich vom Fuß der Großen Riffelwandspitze bis zu den Ehrwalder Köpfen hin. | Die dunkelgrauen, fast waagerechten und zum Teil mit Gras bewachsenen Schichten des Muschelkalks ziehen sich vom Fuß der Großen Riffelwandspitze bis zu den Ehrwalder Köpfe hin. |
Bei einem Blick auf die Zugspitznordwand ist zu erkennen, dass das Bergmassiv aus ursprünglich zwei Gebirgen bestand, die übereinander geschoben wurden. | Bei einem Blick auf die Zugspitznordwand ist zu erkennen, dass das Bergmassiv aus ursprünglich zwei Gebirge bestand, die übereinander geschoben wurden. |
Bei einem prähistorischen Bergsturz vor rund 3750 Jahren brachen rund 200 Millionen Kubikmeter Fels aus dem Bayerischen Schneekar gegen den Eibseeboden ab. | Bei einem prähistorischen Bergsturz vor rund 3750 Jahre brachen rund 200 Millionen Kubikmeter Fels aus dem Bayerischen Schneekar gegen den Eibseeboden ab. |
Grund für die relativ konstante Flächenentwicklung des nördlichen Schneeferners in den letzten Jahren ist trotz fehlenden Schattens die günstige Geländebeschaffenheit. | Grund für die relativ konstante Flächenentwicklung des nördlichen Schneeferners in den letzten Jahre ist trotz fehlenden Schattens die günstige Geländebeschaffenheit. |
Vor 30 Jahren war der Stollen komplett vereist. | Vor 30 Jahre war der Stollen komplett vereist. |
Das Gestein solch mächtiger Berge wird durch das Eis in den Spalten und Klüften zusammengehalten. | Das Gestein solch mächtiger Berg wird durch das Eis in den Spalte und Klüfte zusammengehalten. |
Schmilzt dieses, können Teile davon abbrechen. | Schmilzt dieses, können Teil davon abbrechen. |
Es wird vermutet, dass vor 3700 Jahren aus diesem Grund ein Bergsturz an der Zugspitze stattgefunden hat, der den Eibsee querte. | Es wird vermutet, dass vor 3700 Jahre aus diesem Grund ein Bergsturz an der Zugspitze stattgefunden hat, der den Eibsee querte. |
In den 1930er Jahren wurde die Anzahl der Höhlen auf 300 geschätzt; erste Forschungen darin gab es 1931. | In den 1930er Jahre wurde die Anzahl der Höhlen auf 300 geschätzt; erste Forschungen darin gab es 1931. |
Der schattige und feuchte Norden des Massivs, wie zum Beispiel der Wettersteinwald, gehört zu den artenreichsten Gebieten der Zugspitze. | Der schattige und feuchte Norden des Massivs, wie zum Beispiel der Wettersteinwald, gehört zu den artenreichsten Gebiete der Zugspitze. |
Die Wälder darunter bestehen vorwiegend aus Fichten und Tannen, aber auch Heckenkirsche, Waldmeister, Einbeere, Wiesenraute und Ehrenpreis kommen hier vor. | Die Wälder darunter bestehen vorwiegend aus Fichten und Tanne, aber auch Heckenkirsche, Waldmeister, Einbeere, Wiesenraute und Ehrenpreis kommen hier vor. |
An weniger stark bewachsenen Plätzen blühen Schwarze Akelei, Alpenrebe, Blauer- und Gelber Eisenhut, Wetterdistel, Alpenmaßliebchen, Gold-Fingerkraut, Rundblättriger Steinbrech, Mauerhabichtskraut, Bergminze und Alpen-Vergissmeinnicht. | An weniger stark bewachsenen Plätze blühen Schwarze Akelei, Alpenrebe, Blauer- und Gelber Eisenhut, Wetterdistel, Alpenmaßliebchen, Gold-Fingerkraut, Rundblättriger Steinbrech, Mauerhabichtskraut, Bergminze und Alpen-Vergissmeinnicht. |
Auch dort wachsen Latschenkiefern auf höheren Lagen bis über 2000 Metern. | Auch dort wachsen Latschenkiefern auf höheren Lagen bis über 2000 Meter. |
Die unterschiedlichsten Arten Moose, die in den Wäldern oft freiliegende Kalksteinfelsen ganz überwuchern, kommen dagegen sehr zahlreich vor. | Die unterschiedlichsten Arten Moos, die in den Wälder oft freiliegende Kalksteinfelsen ganz überwuchern, kommen dagegen sehr zahlreich vor. |
Begrenzt auf Standorte sauren Bodens sind Heidelbeere, Moosbeere und Preiselbeere. | Begrenzt auf Standort sauren Bodens sind Heidelbeere, Moosbeere und Preiselbeere. |
An geschützten Standorten steht der Frauenschuh. | An geschützten Standorte steht der Frauenschuh. |
Auf der West- und Südseite des Zugspitzmassivs sind vor allem im Juli und August Schmetterlinge wie Apollofalter, alpine Perlmuttfalter, Bläulinge, Spanner, Mohren- und Dickkopffalter zu beobachten. | Auf der West- und Südseite des Zugspitzmassivs sind vor allem im Juli und August Schmetterling wie Apollofalter, alpine Perlmuttfalter, Bläulinge, Spanner, Mohren- und Dickkopffalter zu beobachten. |
Als Ergebnis stand ein 28-teiliges, 14 Fuß (ca. 4,7 m) hohes, vergoldetes Kreuz aus Eisen auf dem Westgipfel. | Als Ergebnis stand ein 28-teiliges, 14 Fuß (ca. 4,7 m) hohes, vergoldetes Kreuz aus Eise auf dem Westgipfel. |
Nach 37 Jahren hatte das Kreuz durch zahlreiche Blitzeinschläge Schaden genommen; überdies waren die Halterungen stark beschädigt. | Nach 37 Jahre hatte das Kreuz durch zahlreiche Blitzeinschläge Schaden genommen; überdies waren die Halterungen stark beschädigt. |