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"Seder Kodashim"
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"<sup class=\"footnote-marker\">i</sup> <b>A</b>N <small>DREI</small> S<small>TELLEN HIELTEN DIE</small> P<small>RIESTER IM</small> T<small>EMPEL</small> W<small>ACHE: IM</small> E<small>UTINOSRAUME</small><sup class=\"footnote-marker\">1</sup><i class=\"footnote\">Cf. Jom. Fol. 38a.</i>, <small>IM</small> F<small>UNKENRAUME UND IM</small> B<small>RANDRAUME</small><sup class=\"footnote-marker\">2</sup><i class=\"footnote\">Od. Wärmehalle, wo ein Wärmefeuer für die Priester unterhalten wurde; cf. Sab. Fol. 19b. Nähere Angaben über die hier genannten Räume im weiter folgenden Traktate Middoth.</i>. D<small>ER</small> E<small>UTINOSRAUM UND DER</small> F<small>UNKENRAUM WAREN</small> S<small>ÖLLER</small><sup class=\"footnote-marker\">3</sup><i class=\"footnote\">Dh. sie lagen im oberen Stocke.</i>, <small>WO DIE</small> [P<small>RIESTER</small>]-<small>KNABEN</small> W<small>ACHE HIELTEN</small>.",
"D<small>ER</small> B<small>RANDRAUM WAR EIN</small> G<small>EWÖLBE, EIN GROSSER</small> R<small>AUM, UND RINGSUM VON STEINERNEN</small> S<small>TUFENABSÄTZEN UMGEBEN; DA SCHLIEFEN DIE</small> Ä<small>LTESTEN DER</small> P<small>RIESTERWACHE, IN DEREN</small> H<small>AND DIE</small> S<small>CHLÜSSEL DES</small> T<small>EMPELHOFES WAREN;\n</small>",
"DIE J<small>UNGPRIESTER ABER HATTEN JEDER SEIN</small> P<small>OLSTER AUF DER</small> E<small>RDE</small>. S<small>IE SCHLIEFEN NICHT IN DEN HEILIGEN</small> K<small>LEIDERN, SONDERN ZOGEN SIE AUS, LEGTEN SIE UNTER DAS</small> H<small>AUPT UND DECKTEN SICH MIT EIGNEN</small> G<small>EWÄNDERN ZU</small>. H<small>ATTE JEMAND VON IHNEN</small> S<small>AMENERGUSS, SO GING ER DIE</small> W<small>ENDELTREPPE HINUNTER,\n</small>"
],
[
"DIE UNTER DAS B<small>AUWERK</small><sup class=\"footnote-marker\">4</sup><i class=\"footnote\">Bezeichnung des ganzen Tempelkomplexes, nach anderen, eines bestimmten Platzes auf dem Tempelberge; cf. Jom. Fol. 2a.</i><small>FÜHRTE</small> <small>WO</small><sup class=\"footnote-marker\">5</sup><i class=\"footnote\">Im unterirdischen Gange.</i> L<small>AMPEN AN DER EINEN UND DER ANDEREN</small> S<small>EITE BRANNTEN, BIS ER ZUM</small> B<small>ADERAUME GELANGTE</small>. D<small>A WAR EIN</small> W<small>ÄRMEFEUER, AUCH EIN</small> A<small>BORT DER</small> Z<small>ÜCHTIGKEIT</small>. D<small>IE</small> Z<small>ÜCHTIGKEIT BESTAND DARIN: FAND MAN IHN GESCHLOSSEN, SO WUSSTE MAN, DASS JEMAND DARIN SEI, FAND MAN IHN OFFEN, SO WUSSTE MAN, DASS NIEMAND DARIN SEI</small>.",
"S<small>ODANN STIEG ER HINAB, NAHM EIN</small> T<small>AUCHBAD, KAM WIEDER HERAUF, TROCKNETE SICH AB UND ERWÄRMTE SICH AM</small> W<small>ÄRMEFEUER</small>. H<small>IERAUF GING ER ZURÜCK UND SETZTE SICH ZU SEINEN</small> P<small>RIESTERBRÜDERN, BIS DIE</small> T<small>ORE GEÖFFNET WURDEN, DANN BEGAB ER SICH HINAUS UND GING</small><sup class=\"footnote-marker\">6</sup><i class=\"footnote\">Der Ergußbehaftete ist einen Tag unrein.</i> <small>FORT</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">ii</sup> W<small>ER</small> [<small>DIE</small> A<small>SCHE</small>] <small>VOM</small> A<small>LTAR</small> A<small>BZUHEBEN</small><sup class=\"footnote-marker\">7</sup><i class=\"footnote\">Die erste Verrichtung beim Tempeldienste.</i> <small>WÜNSCHTE, STAND FRÜH AUF UND NAHM EIN</small> T<small>AUCHBAD, BEVOR DER</small> B<small>EAMTE</small><sup class=\"footnote-marker\">8</sup><i class=\"footnote\">Der die Dienstleistungen an die Priester verteilte.</i> <small>KAM</small>. Z<small>U WELCHER</small> S<small>TUNDE KAM DER</small> B<small>EAMTE</small>? N<small>ICHT IMMER GLEICHZEITIG; MANCHMAL KAM ER MIT DEM</small> H<small>AHNENRUFE, MANCHMAL ETWAS FRÜHER ODER SPÄTER</small>.",
"D<small>ER</small> B<small>EAMTE KAM UND KLOPFTE BEI IHNEN AN, UND SIE ÖFFNETEN IHM; SODANN SPRACH ER ZU IHNEN</small>: W<small>ER EIN</small> T<small>AUCHBAD GENOMMEN HAT, KOMME UND LOSE</small>. H<small>IERAUF LOSTEN SIE, UND WEM ES ZUFIEL, FIEL ES ZU</small>.",
"GEMARA. Woher dies? Abajje sagte: Die Schrift sagt:<sup class=\"footnote-marker\">9</sup><i class=\"footnote\">Nm. 3,38.</i><i>und die vorn vor der Wohnung Lagernden, vor dem Offenbarungszelte östlich, waren Moše, Ahron und seine Söhne, der Obhut des Heiligtums wahrend, zur Obhut der Kinder Jisraél</i><sup class=\"footnote-marker\">10</sup><i class=\"footnote\">Ahron u. 2 Söhne, das sind also 3 Priesterwachen.</i>. –",
"Ich will dir sagen, daß eine Wache von Priestern und Leviten erforderlich sei, wissen wir auch, aber die Mišna lehrt, daß die Priester an drei Stellen im Tempel Wache hielten und die Leviten an einundzwanzig Stellen<sup class=\"footnote-marker\">11</sup><i class=\"footnote\">Cf. Mid. I,1.</i>, und in der Schrift werden Priester und Leviten nebeneinander genannt!? –",
"Ich will dir sagen, dies ist wie folgt zu verstehen: <i>und die vorn vor der Wohnung Lagernden, vor dem Offenbarungszelte östlich [war] Moše</i>, und darauf folgt: <i>Ahron und seine Söhne der Obhut des Heiligtums wahrend</i>, Ahron an einer Stelle und seine Söhne an zwei Stellen. –",
"Woher dies? – Es heißt <i>die Lagernden</i> und es heißt <i>wahrend</i>, Lagernde besonders und Wahrende besonders. –",
"Vielleicht alle zusammen an einer Stelle!? – Dies ist nicht einleuchtend; wie Moše an einer Stelle besonders, ebenso Ahron und seine Söhne an gesonderten Stellen.",
"R. Aši erwiderte: Dies ist aus dem Schlusse des Verses zu entnehmen: <sup class=\"footnote-marker\">9</sup><i class=\"footnote\">Nm. 3,38.</i><i>der Obhut wahrend, zur Obhut</i><sup class=\"footnote-marker\">12</sup><i class=\"footnote\">Die Schrift spricht in der Mehrzahl.</i>."
],
[
"I<small>M</small> E<small>UTINOSRAUME, IM</small> F<small>UNKENRAUME</small>. Sie fragten: Waren sie wirkliche Söller oder waren sie nur hoch wie Söller? –",
"Komm und höre: Wir haben gelernt: In der Nordseite das Funkentor, es war wie eine Art Säulenhalle, und darüber ein Söller gebaut; oben hielten die Priester Wache und die Leviten unten. –",
"Woher dies<sup class=\"footnote-marker\">13</sup><i class=\"footnote\">Daß die Priester oben u. die Leviten unten Wache hielten.</i>!? – Die Rabbanan lehrten:<sup class=\"footnote-marker\">14</sup><i class=\"footnote\">Num. 18,2.</i><i>Sie sollen sich dir anschließen und dich bedienen</i>; die Schrift spricht von deinem Dienste<sup class=\"footnote-marker\">15</sup><i class=\"footnote\">Den sie mit dir zusammen verrichten, die Wache im Tempel; unter ‘anschließen’ ist zu verstehen: nicht zusammen, du oben u. sie unten.</i>.",
"Du sagst, von deinem Dienste, vielleicht ist dem nicht so, sondern von ihrem Dienste<sup class=\"footnote-marker\">16</sup><i class=\"footnote\">Den nur die Leviten verrichten, wie den Transport der Stiftshütte; cf. Num. 7,4ff.</i>? Wenn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">17</sup><i class=\"footnote\">Num. 18,4.</i><i>sie sollen sich dir anschließen und wahren, all seine Geräte und all seinen Dienst</i>, so spricht ja die Schrift von ihrem Dienste, worauf beziehe ich nun [die Worte,] <i>sie sollen sich dir anschließen und dich bedienen</i>? Sie spricht also von deinem Dienste. Dies ist wie folgt zu erklären: die Priester hielten oben Wache und die Leviten unten.",
"D<small>ER</small> B<small>RANDRAUM WAR EIN</small> G<small>EWÖLBE, EIN GROSSER RAUM</small>.",
"War denn im Brandraume nur eine Wache, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Der Brandraum hatte zwei Tore<sup class=\"footnote-marker\">18</sup><i class=\"footnote\">Die wohl 2 Wachen hatten.</i>, einer führte nach dem Zwinger und einer führte nach dem Vorhofe. R. Jehuda sagte: Der nach dem Vorhofe führte, hatte eine kleine Pforte, durch die man trat, um im Tempelhof Umschau zu hallen. Abajje erwiderte: Da sie sich nebeneinander befanden, so genügte eine Wache für beide; sie beobachtete dahin und beobachtete dorthin.",
"R<small>INGSUM VON STEINERNEN</small> S<small>TUFENABSÄTZEN UMGEBEN</small>. Die Absätze sind ja [vorspringende] Halbsteine, die zu der Pritsche führten; aber durften denn die Steine geteilt werden, es heißt ja:<sup class=\"footnote-marker\">19</sup><i class=\"footnote\">iReg. 6,7.</i><i>das Haus, als es erbaut wurde, aus ganzen Steinen &amp;c</i>.!?",
"Abajje erwiderte: Sie wurden vorher hergerichtet und herangeschafft, kleine Steine und große Steine, wie es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">20</sup><i class=\"footnote\">Ib. 7,10.</i><i>Steine von zehn Ellen und Steine von acht Ellen</i>.",
"D<small>A SCHLIEFEN DIE</small> A<small>ELTESTEN DER</small> P<small>RIESTERWACHE</small>. Weshalb denn<sup class=\"footnote-marker\">21</sup><i class=\"footnote\">Schliefen sie auf dem Fußboden.</i>, man sollte doch Betten hineingebracht haben!? Abajje erwiderte: Es ist nicht schicklich, Betten in den Tempel zu bringen.",
"D<small>IE</small> J<small>UNGPRIESTER ABER HATTEN JEDER SEIN</small> P<small>OLSTER AUF DER</small> E<small>RDE</small>. Weshalb nennt er sie dort [Priester]knaben,"
],
[
"hier aber nennt er sie Jungpriester!? – Ich will dir sagen, freilich, jene, die zur Dienstverrichtung noch nicht herangewachsen waren, nennt er [Priester]knaben, die aber zur Dienstverrichtung herangewachsen waren, nennt er Jungpriester.",
"Dort haben wir gelernt: An drei Stellen hielten die Priester im Tempel Wache: im Eutinosraume, im Funkenraume und im Brandraume;",
"die Leviten an einundzwanzig Stellen: fünf an den fünf Toren des Tempelberges und vier an seinen vier Ecken drinnen, fünf an den fünf Toren des Tempelhofes und vier an seinen vier Ecken draußen, einer an der Opferkammer, einer an der Vorhangkammer und einer hinter dem Sühneraume<sup class=\"footnote-marker\">22</sup><i class=\"footnote\">Wörtl. des Sühnedeckels, des Allerheiligsten, worin die Bundeslade mit dem Sühnedeckel (Ex. 25,17) stand.</i>. –",
"Woher dies? – R. Jehuda aus Sura erwiderte, und manche sagen, es wurde in einer Barajtha gelehrt: Es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">23</sup><i class=\"footnote\">iChr. 26,17,18.</i><i>nach Osten zu der Leviten sechs, nach Norden zu täglich</i><sup class=\"footnote-marker\">24</sup><i class=\"footnote\">Die kursierenden Ausgaben haben hier überall <span dir=\"rtl\">לזים</span> st. <span dir=\"rtl\">ליזם</span>, eine unnötige Emendation, gegen den masor. Text.</i><i>vier, nach Süden zu täglich vier, am Vorratshause je zwei; am Anbau nach Westen zu vier an der Straße, zwei am Anbau</i>. –",
"Ich will dir sagen: es sind ja vierundzwanzig!? Abajje erwiderte: Er meint es wie folgt: am Vorratshause immer zwei. –",
"Immerhin sind es ja zweiundzwanzig!? – Am Anbau war es nur einer, und nur weil er draußen allein war, kam noch jemand und setzte sich hin und wieder zu ihm zur Gesellschaft. –",
"Was heißt Parbar<sup class=\"footnote-marker\">25</sup><i class=\"footnote\">Das im Texte gebrauchte Wort für Anbau.</i>? Rabba b. R. Šila erwiderte: Als würde man ‘nach außen’<sup class=\"footnote-marker\">26</sup><i class=\"footnote\">Wahrscheinl. <i>παϱά</i> od. per <span dir=\"rtl\">בר</span>; wie schon aus dem Wortlaute der Antwort zu ersehen, nur ein Gleichklang u. keine etymolog. Erklärung.</i>sagen.",
"Wenn du willst, sage ich, es waren tatsächlich vierundzwanzig, wie geschrieben steht, nämlich drei von ihnen Priester und einundzwanzig Leviten. –",
"Hier heißt es ja aber Leviten!? – Nach R. Jehošua͑ b. Levi, denn R. Jehošua͑ b. Levi sagte: An vierundzwanzig Stellen werden die Priester Leviten genannt, und folgende ist eine von ihnen:<sup class=\"footnote-marker\">27</sup><i class=\"footnote\">Ez. 44,15.</i><i>und die priesterlichen Leviten, die Söhne Çadoqs</i>.",
"«Fünf an den fünf Toren des Tempelberges und vier an seinen vier Ecken drinnen, fünf an den fünf Toren des Tempelhofes und vier an seinen vier Ecken draußen.» Weshalb am Tempelberge drinnen und (weshalb) am Tempelhofe draußen? –",
"Ich will dir sagen, wenn er am Tempelberge schwach wurde und sich hinsetzen wollte, durfte er dies, daher drinnen, wenn er aber im Tempelhofe schwach wurde und sich hinsetzen wollte, durfte er dies nicht, denn der Meister sagte, das Sitzen war im Tempelhofe nur Königen aus dem Davidischen Hause [erlaubt]; daher draußen.",
"Der Meister sagte: Fünf an den fünf Toren des Tempelhofes. Hatte denn der Tempelhof fünf Tore, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Der Tempelhof hatte sieben Tore, drei im Norden, drei im Süden und eines im Osten!?",
"Abajje erwiderte: Zwei von ihnen brauchten keine Wache. Raba erwiderte: Hierüber streiten Tannaím, denn es wird gelehrt: Es dürfen nicht weniger als dreizehn Schatzmeister<sup class=\"footnote-marker\">28</sup><i class=\"footnote\">Nach Raschi an dieser Stelle, Torwärter.</i>und sieben Tempelherren sein. R. Nathan sagte nämlich: Nicht weniger als dreizehn Schatzmeister, entsprechend den dreizehn Toren. Wenn man von diesen die fünf des Tempelberges abzieht, so bleiben für den Tempelhof acht zurück. Es gibt also einen Autor, welcher sagt, es waren acht, es gibt einen Autor, welcher sagt, es waren sieben, und es gibt einen Autor, welcher sagt, es waren fünf.",
"S<small>IE SCHLIEFEN NICHT IN DEN HEILIGEN</small> K<small>LEIDERN &amp;C</small>. Nur schlafen durften sie in diesen nicht, wohl aber umhergehen, somit ist hieraus zu entnehmen, daß die Priestergewänder zur Nutznießung erlaubt waren!? –",
"Ich will dir sagen, auch umhergehen in ihnen war verboten, und er lehrt nur deshalb, daß sie nicht darin schliefen, weil er im Schlußsatze lehren will: sondern zogen sie aus und legten sie zusammengewickelt unter das Haupt; darum lehrt er im Anfangsatze: sie schliefen nicht darin. –",
"Aber dies ist es ja, wogegen einzuwenden ist: ‘sie legten sie unter das Haupt’, somit ist hieraus zu entnehmen, daß die Priestergewänder zur Nutznießung erlaubt waren!? – Sage, neben das Haupt.",
"R. Papa sagte: Hieraus ist zu entnehmen, daß man [beim Schlafengehen] die Tephillin neben sich<sup class=\"footnote-marker\">29</sup><i class=\"footnote\">Unter das Kissen.</i>legen darf und nicht befürchte, man könnte sich umdrehen und auf diesen liegen.",
"Es ist auch einleuchtend, daß sie sie neben das Haupt legten, denn wenn man unter das Haupt sagen wollte, so sollte doch, selbst wenn sie zur Nutznießung erlaubt wären, das Verbot des Mischgewebes<sup class=\"footnote-marker\">30</sup><i class=\"footnote\">Außerhalb des Dienstes müßte dieses Verbot platzgreifen.</i>berücksichtigt werden!?"
],
[
"Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, der Gürtel des Hochpriesters<sup class=\"footnote-marker\">31</sup><i class=\"footnote\">Der aus Wolle u. Linnen war; cf. Ex. 39,29.</i>glich nicht dem des gemeinen Priesters, wie ist es aber nach demjenigen zu erklären, welcher sagt, der Gürtel des Hochpriesters glich dem des gemeinen Priesters!?",
"Wolltest du sagen, das Mischgewebe sei nur zum Anlegen und Tragen verboten, wohl aber dürfe man darauf schlafen, so wird ja gelehrt:<sup class=\"footnote-marker\">32</sup><i class=\"footnote\">Lev. 19,19.</i><i>Komme nicht auf deinen Leib</i>, du darfst es dir aber unterlegen; jedoch sagten die Weisen, auch dies sei verboten, weil eine Faser an seinem Leibe haften bleiben könnte!?",
"Wolltest du sagen, wenn etwas es [vom Körper] trennt, so sagte ja R. Šimo͑n im Namen des 11. Jehošua͑ b. Levi im Namen des R. Jose b. Šaúl im Namen der heiligen Gemeinde in Jerušalem, auch wenn zehn Polster übereinander liegen und Mischgewebe sich unter ihnen befindet, sei es verboten, darauf zu schlafen!? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, daß sie sie neben das Haupt legten.",
"Wenn du aber willst, sage ich: die kein Mischgewebe enthielten<sup class=\"footnote-marker\">33</sup><i class=\"footnote\">Solche dürften sie unter das Haupt legen, wenn die Benutzung erlaubt wäre.</i>. R. Aši erwiderte: Die Priestergewänder waren hart<sup class=\"footnote-marker\">34</sup><i class=\"footnote\">Und wärmten nicht, waren nicht als Mischgewebe verboten.</i>. R. Hona, Sohn des R. Jehošua͑, sagte nämlich, die harten Filzdecken aus Nereš seien erlaubt<sup class=\"footnote-marker\">35</sup><i class=\"footnote\">Obgleich sie aus Mischgewebe bestehen.</i>.",
"",
"",
"",
"",
"H<small>ATTE JEMAND VON IHNEN</small> S<small>AMENERGUSS &amp;C</small>.",
"Dies ist eine Stütze für R. Joḥanan, welcher sagt, die Höhlen<sup class=\"footnote-marker\">36</sup><i class=\"footnote\">Die unterirdischen Gänge unter dem Tempelhofe.</i>seien nicht geheiligt worden, und der Samenergußbehaftete sei aus zwei Lagern<sup class=\"footnote-marker\">37</sup><i class=\"footnote\">Aus dem Tempelhofe u. aus dem levitischen Lager.</i>hinauszuschicken.",
"L<small>AMPEN AN DER EINEN</small> S<small>EITE UND AN DER ANDEREN</small> S<small>EITE BRANNTEN &amp;C.</small> Einst saß R. Saphra im Aborte, und als R. Abba herankam und sich räusperte<sup class=\"footnote-marker\">38</sup><i class=\"footnote\">Od. schnarchte. Wer einen Abort betreten wollte, machte sich bemerkbar, u. wenn jemand darin war, tat er dies ebenfalls.</i>, rief er: Möge der Meister eintreten.",
"Als er herauskam, sprach R. Abba zu ihm: Noch warst du nicht in Saír, und schon hast du die Sitten von Saír<sup class=\"footnote-marker\">39</sup><i class=\"footnote\">Wohl Benennung eines Landes od. Volkes, das gegen die Züchtigkeit verstieß; viell. aber in der Bedeutung Bock: noch bist du zum Bocke nicht gekommen, hast aber sein unanständiges Benehmen gelernt. Er sollte sich ebenfalls durch Räuspern bemerkbar machen, ihn aber nicht zum Eintreten auffordern.</i>gelernt. Haben wir doch folgendes gelernt: fand man [den Abort] geschlossen, so wußte man, daß jemand darin sei. Demnach sollte er ihn nicht zum Eintreten [aufgefordert haben].",
"R. Saphra aber glaubte, dies<sup class=\"footnote-marker\">40</sup><i class=\"footnote\">Das Zurückhalten der Notdurft.</i>sei gefährlich. Es wird nämlich gelehrt: R. Šimo͑n b. Gamliél sagte: Die zurückgehaltene Säule bringt den Menschen zur Wassersucht, der zurückgehaltene Strahl bringt den Menschen zur Gelbsucht.",
"Rabh sagte zu seinem Sohne Ḥija, und ebenso sagte R. Hona zu seinem Sohne Raba: Verweile spät und verrichte deine Notdurft, steh früh auf und verrichte deine Notdurft, damit du dich nicht zu entfernen<sup class=\"footnote-marker\">41</sup><i class=\"footnote\">Wie dies am Tage der Fall ist.</i>brauchst. Setze dich hin und entblöße dich, bedecke dich und steh auf.",
"Spüle [das Trinkgefäß] aus und trinke, spüle es aus und stelle es hin. Trinkst du Wasser, so gieße etwas davon ab, und nachher gib es deinem Schüler.",
"Es wird nämlich gelehrt: Man darf nicht Wasser trinken und es seinem Schüler geben, es sei denn, man hat davon etwas abgegossen. Einst trank jemand Wasser und gab es seinem Schüler, ohne davon etwas abgegossen zu haben. Dieser Schüler war empfindlich und wollte nicht trinken, und er starb vor Durst. In jener Stunde sagten sie: Man darf nicht Wasser trinken und es seinem Schüler geben, es sei denn, man hat davon etwas abgegossen. R. Aši sagte: Daher ist, wenn ein Schüler es vor seinem Lehrer abgießt, dies nicht als Ungezogenheit anzusehen.",
"Nichts spucke<sup class=\"footnote-marker\">42</sup><i class=\"footnote\">Wenn sich nach dem Essen Speichel im Munde bildet.</i>vor deinem Lehrer aus, außer Kürbis und Graupenbrei, weil sie einem [flüssigen] Bleistrahle<sup class=\"footnote-marker\">43</sup><i class=\"footnote\">Cf. Syn. Fol. 52a.</i>gleichen.",
"Dort haben wir gelernt: Der Vorsteher des Tempelberges machte die Runde bei allen Wachen, brennende Fackeln vor ihm, und wenn ein Wachtmann nicht aufstand und zu ihm<sup class=\"footnote-marker\">44</sup><i class=\"footnote\">So nach unserer Lesart; nach der Mišna separata; wenn ein Wächter nicht aufstand, so sprach der Vorsteher des Tempelberges zu ihm: Friede usw.</i>sprach"
],
[
"‘Friede mit dir, Aufseher des Tempelberges’, so wußte er, daß er schlafe, und schlug ihn mit seinem Stocke; er hatte auch das Recht, ihm sein Gewand zu verbrennen. Die anderen fragten dann: Was ist das für ein Lärm im Tempelhofe? – Es ist das Geschrei eines Leviten, der geprügelt wird, und seine Kleider werden verbrannt, weil er bei der Wache geschlafen hat. R. Elie͑zer b. Ja͑qob erzählte: Einst fanden sie den Bruder meiner Mutter schlafend, und sie verbrannten ihm sein Gewand.",
"R. Ḥija b. Abba sagte: Wenn R. Joḥanan an diese Lehre herankam, sprach er: Heil den Altvordern; sie verhängten eine Strafe auch bei einer Überwältigung durch den Schlaf, um wieviel mehr ohne Überwältigung durch den Schlaf.",
"Es wird gelehrt: Rabbi sagte: Welches ist der rechte Weg, den der Mensch sich wähle? Er liebe die Zurechtweisung. Solange es Zurechtweisung in der Welt gibt, kommt Annehmlichkeit über die Welt, kommen Güte und Segen über die Welt, und das Böse schwindet aus der Welt, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">45</sup><i class=\"footnote\">Pr. 21,25.</i><i>den Zurechtweisenden wird es wohl ergehen, der Segen des Guten kommt über sie</i>. Manche sagen: Er halte fest an strenger Wahrhaftigkeit, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">46</sup><i class=\"footnote\">Ps. 101,0.</i><i>meine Augen sind auf die Wahrhaftigen im Lande gerichtet, daß sie bei mir wohnen &amp;c.</i>",
"R. Šemuél b. Naḥmani sagte im Namen R. Jonathans: Wer um des Himmels Willen seinen Nächsten zurechtweist, dem ist der Bereich des Heiligen, gepriesen sei er, beschieden, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">47</sup><i class=\"footnote\">Pr. 28,23.</i><i>wer die Menschen zurechtweist nach mir</i>; und noch mehr, er wird mit einem Hauche der Anmut begnadet, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">47</sup><i class=\"footnote\">Pr. 28,23.</i><i>er findet mehr Gunst als der mit glatter Zunge</i>.",
"F<small>AND MAN IHN GESCHLOSSEN, SO WUSSTE MAN &amp;C</small>. W<small>ER</small> [<small>DIE</small> A<small>SCHE</small>] <small>VOM</small> A<small>LTAH ABZUHEBEN WÜNSCHTE &amp;C</small>. Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst heißt es, wer [die Asche] vom Altar abzuheben wünschte, stand früh auf und nahm ein Tauchbad, bevor der Beamte kam, wonach dies nicht vom Losen abhängig war, und nachher lehrt er: komme und lose, wonach es vom Losen abhängig war!?",
"Abajje erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine vor der Anordnung und das andere nach der Anordnung.",
"Wir haben nämlich gelernt: Anfangs durfte jeder, der [die Asche] vom Altar abheben wollte, sie abheben; waren es mehrere, so liefen sie die Altarrampe hinauf, und wer früher als die anderen die [letzten] vier Ellen erreichte, hatte gesiegt; waren zwei gleich [weit], so sprach der Beamte zu ihnen: Die Finger<sup class=\"footnote-marker\">48</sup><i class=\"footnote\">Cf. Jom. Fol. 22b.</i>hoch!",
"Wieviel streckten sie hervor? Einen oder zwei; den Daumen aber streckte man im Tempel nicht vor.",
"Einst liefen zwei [Priester] die Altarrampe hinauf und waren gleich weit; da stieß einer seinen Genossen hinunter, und er brach ein Bein. Als nun der Gerichtshof sah, daß man dabei in Gefahr geriet, ordnete er an, das Abheben [der Asche] vom Altar nur durch das Los zu verteilen.",
"Raba erwiderte: Beides nach der Anordnung, und die Lehre ist wie folgt zu verstehen: wer sich am Losen zu beteiligen wünschte, stand früh auf und nahm ein Tauchbad, bevor der Beamte kam.",
"<sup>iii</sup> <b>S.</b><small>ODANN NAHM ER DEN</small> S<small>CHLÜSSEL, ÖFFNETE DIE</small> P<small>FORTE UND TRAT AUS DEM</small> B<small>RANDRAUME IN DEN</small> T<small>EMPELHOF; DIE</small> P<small>RIESTER MIT ZWEI</small> F<small>EUERFACKELN IN DEN</small> H<small>ÄNDEN \n</small>",
"FOLGTEN IHM UND TEILTEN SICH IN ZWEI A<small>BTEILUNGEN, EINE GING DIE</small> S<small>ÄULENHALLE NACH</small> O<small>STEN UND EINE GING DIE</small> S<small>ÄULENHALLE NACH</small> W<small>ESTEN</small>. S<small>IE GINGEN INSPIZIEREND, BIS SIE AUF DEN</small> P<small>LATZ DER</small> P<small>FANNENOPFERBEREITER KAMEN, UND ALS SIE ZUSAMMENTRAFEN, SPRACHEN SIE</small>: I<small>N</small> O<small>RDNUNG, ALLES IN</small> O<small>RDNUNG</small>! D<small>IE DAS</small> P<small>FANNENOPFER ZU BEREITEN HATTEN, LIESSEN SIE DA ZURÜCK, UM DAS</small> P<small>FANNENOPFER ZU BEREITEN</small>.",
"<sup>iv</sup> «W<small>EM ES ZUGEFALLEN IST</small>, [<small>DIE</small> A<small>SCHE</small>] <small>VOM</small> A<small>LTAR ABZUHEBEN, HEBE SIE AB</small>.» S<small>IE SPRACHEN</small> [<small>ZU IHM</small>]: S<small>EI VORSICHTIG, DASS DU KEIN</small> G<small>ERÄT BERÜHRST, BEVOR DU</small> H<small>ÄNDE UND</small> F<small>ÜSSE AM</small> B<small>ECKEN GEHEILIGT HAST</small>. D<small>IE</small> K<small>OHLENSCHIPPE BEFINDET SICH DA IN DER</small> E<small>CKE, ZWISCHEN DER</small> R<small>AMPE UND DEM</small> A<small>LTAR, AUF DER</small> W<small>ESTSEITE DER</small> R<small>AMPE</small>.",
"N<small>IEMAND GING MIT IHM, AUCH HATTE ER KEIN</small> L<small>ICHT IN DER</small> H<small>AND, SONDERN GING BEIM</small> S<small>CHEINE</small> <small>DES</small> A<small>LTARFEUERS</small>. S<small>IE SAHEN IHN NICHT \n</small>"
],
[
"UND HÖRTEN IHN NICHT, BIS SIE DAS G<small>ERÄUSCH DER</small> H<small>OLZ</small>[<small>WALZE</small>] <small>VERNAHMEN, DIE</small> B<small>EN</small> Q<small>AṬṬIN ALS</small> V<small>ORRICHTUNG</small><sup class=\"footnote-marker\">49</sup><i class=\"footnote\">Zum Versenken u. Heraufziehen, damit das Wasser nicht über Nacht untauglich werde; cf. ib. Fol. 37a.</i><small>FÜR DAS</small> B<small>ECKEN HATTE HERRICHTEN LASSEN</small>. D<small>ANN SAGTEN SIE</small>: E<small>S IST</small> Z<small>EIT</small><sup class=\"footnote-marker\">50</sup><i class=\"footnote\">Dh. er ist fertig, der Tempeldienst kann fortgesetzt werden.</i>. H<small>IERAUF HEILIGTE ER</small> H<small>ÄNDE UND</small> F<small>ÜSSE AM</small> B<small>ECKEN, NAHM DIE SILBERNE</small> K<small>OHLENSCHIPPE, STIEG AUF DIE</small> H<small>ÖHE DES</small> A<small>LTARS, \n</small>",
"SCHARRTE DIE K<small>OHLEN NACH DER EINEN UND DER ANDEREN</small> S<small>EITE, SCHIPPTE DIE DURCHGEBRANNTEN AUS DER</small> M<small>ITTE AUF UND GING HINUNTER</small>. S<small>OBALD ER DEN</small> E<small>STRICH ERREICHTE, WANDTE ER DAS</small> G<small>ESICHT NACH</small> N<small>ORDEN, GING AN ZEHN</small> E<small>LLEN DIE</small> O<small>STSEITE DER</small> R<small>AMPE ENTLANG, UND DREI</small> H<small>ANDBREITEN VON DER</small> R<small>AMPE ENTFERNT SCHÜTTETE ER DIE</small> K<small>OHLEN AUF DEN</small> E<small>STRICH IN EINEM</small> H<small>AUFEN; ES IST DIES DIE</small> S<small>TELLE, WO AUCH DIE</small> G<small>EFLÜGELKRÖPFE</small><sup class=\"footnote-marker\">51</sup><i class=\"footnote\">Cf. Lev. 1,16.</i>, <small>DIE</small> A<small>SCHE DES INNEREN</small> A<small>LTARS UND DIE</small> As<small>CHE DES</small> L<small>EUCHTERS HINGETAN WURDEN</small>.",
"GEMARA. Gab es denn im Tempelhofe Säulenhallen, es wird ja gelehrt: R. Elie͑zer b. Ja͑qob sagte: Woher, daß man im Tempelhofe keine Säulenhallen mache? Es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">52</sup><i class=\"footnote\">Dt. 16,21.</i><i>du sollst dir keine Ašera pflanzen, keinen Baum neben den Altar des Herrn, deines Gottes</i>,",
"und dies ist wie folgt zu verstehen: du sollst dir keine Ašera pflanzen, du sollst dir neben den Altar des Herrn, deines Gottes, keinen Holzpfahl<sup class=\"footnote-marker\">53</sup><i class=\"footnote\">Das W. <span dir=\"rtl\">עץ</span> bedeutet im Hebräischen sowohl Baum als auch Holz; nach dem Wortlaute des Schriftverses ist es also verboten, in der Nähe des Altars Pfähle für eine Halle od. einen Säulengang aufzustellen.</i>pflanzen!? R. Ḥisda erwiderte: Eine Säulenhalle aus [massivem] Bauwerke<sup class=\"footnote-marker\">54</sup><i class=\"footnote\">Aus steinernen Pfeilern.</i>.",
"S<small>IE GINGEN INSPIZIEREND &amp;C</small>. Demnach wurde das Pfannenopfer zuerst hergerichtet,",
"und dem widersprechend wird gelehrt: Woher, daß nichts dem beständigen Morgenopfer vorangeht? Es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">55</sup><i class=\"footnote\">Lev. 6,5.</i><i>er soll darauf das Brandopfer herrichten</i>, und Rabba erklärte: das Brandopfer, das Brandopfer zuerst<sup class=\"footnote-marker\">56</sup><i class=\"footnote\">Kann auch heißen: das erste Brandopfer, das zu allererst hergerichtet wird.</i>. R. Jirmeja erwiderte: Wasser zum Einrühren<sup class=\"footnote-marker\">57</sup><i class=\"footnote\">Des Pfannenopfers, vorbereitende Arbeiten; dargebracht wurde es jed. erst nach dem beständigen Morgenopfer.</i>zu wärmen.",
"",
"<sup class=\"footnote-marker\">i</sup> <b>S</b>OBALD <small>SEINE</small> B<small>RÜDER</small><sup class=\"footnote-marker\">1</sup><i class=\"footnote\">Die übrigen Priester, die zurückbleiben.</i> <small>IHN HERABKOMMEN SAHEN, EILTEN SIE HERBEI, HEILIGTEN SCHNELL</small> H<small>ÄNDE UND</small> F<small>ÜSSE AM</small> W<small>ASCHBECKEN, NAHMEN</small> S<small>CHAUFELN UND</small> F<small>EUERGABELN, STIEGEN DIE</small> H<small>ÖHE DES</small> A<small>LTARS HINAUF \n</small>",
"UND SCHOBEN O<small>PFERGLIEDER UND</small> S<small>CHMER, DIE VOM</small> A<small>BEND HER NOCH NICHT VERBRANNT WORDEN WAREN, NACH DEN</small> S<small>EITEN DES</small> A<small>LTARS; FASSTEN DIE</small> S<small>EITEN SIE NICHT, SO SCHICHTETEN SIE SIE AUF DEN</small> S<small>IMS AN DER</small> R<small>AMPE</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">ii</sup> H<small>IERAUF BEGANNEN SIE DIE</small> A<small>SCHE AUF DEN</small> A<small>SCHENHAUFEN ZU FEGEN; DER</small> A<small>SCHENHAUFEN BEFAND SICH IN DER</small> M<small>ITTE DES</small> A<small>LTARS, DER BISWEILEN AN DREIHUNDERT</small> K<small>OR BETRUG</small>. A<small>N DEN</small> F<small>ESTEN ENTFERNTE MAN DIE</small> A<small>SCHE NICHT, WEIL SIE EIN</small> S<small>CHMUCK WAR FÜR DEN</small> A<small>LTAR</small><sup class=\"footnote-marker\">2</sup><i class=\"footnote\">Ein Beweis der vielen Opfer, die dargebracht wurden.</i>;"
],
[
"<small>NIEMALS ABER UNTERLIESS</small> <small>DER</small> P<small>RIESTER DIE</small> E<small>NTFERNUNG DER</small> A<small>SCHE AUS</small> T<small>RÄGHEIT</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">iii</sup> A<small>LSDANN BEGANNEN SIE DIE</small> H<small>OLZSCHEITE HINAUFZULEGEN, UM DEN</small> H<small>OLZSTOSS HERZURICHTEN</small>. W<small>AREN ALLE</small> H<small>OLZARTEN FÜR DEN</small> H<small>OLZSTOSS TAUGLICH</small>? A<small>LLERDINGS WAREN MIT</small> A<small>USNAHME DES</small> W<small>EINSTOCKES UND DES</small> O<small>LIVENBAUMES ALLE</small> H<small>OLZARTEN FÜR DEN</small> H<small>OLZSTOSS TAUGLICH, JEDOCH PFLEGTE MAN FOLGENDES ZU VERWENDEN</small>: Z<small>WEIGE VOM</small> F<small>EIGENBAUME, VOM</small> N<small>USSBAUME UND VOM</small> Ö<small>LBAUME</small><sup class=\"footnote-marker\">3</sup><i class=\"footnote\">Nach den Kommentaren, dessen fetthaltiges Holz kerzenartig brennt; nach anderen die Fichte: wahrscheinl. Kienholz.</i>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">iv</sup> D<small>IESER</small><sup class=\"footnote-marker\">4</sup><i class=\"footnote\">Der die Asche abhebt.</i> s<small>CHICHTETE AUF DER</small> O<small>STSEITE DEN GROSSEN</small> H<small>OLZSTOSS</small><sup class=\"footnote-marker\">5</sup><i class=\"footnote\">Zur Verbrennung der Opfer; cf. Jom. Fol. 43b.</i> <small>AUF, DIE</small> V<small>ORDERSEITE</small><sup class=\"footnote-marker\">6</sup><i class=\"footnote\">Wo sich die Zuglücke befand.</i> <small>NACH</small> O<small>STEN, UND DIE</small> E<small>NDEN DER INNEREN</small> H<small>OLZSCHEITE BERÜHRTEN DEN</small> A<small>SCHENHAUFEN; ZWISCHEN DEN</small> S<small>CHEITEN WAR EIN</small> A<small>BSTAND, WO MAN DIE</small> K<small>IENSPÄNE ANZÜNDETE</small>.",
"<sup>v</sup> S<small>ODANN SUCHTE MAN DARAUS GUTES</small> F<small>EIGENBAUMHOLZ HERAUS UND SCHICHTETE GEGEN</small> S<small>ÜDWEST DEN ZWEITEN</small> H<small>OLZSTOSS FÜR DAS</small> R<small>ÄUCHERWERK AUF, VIER ELLEN VON DER</small> E<small>CKE NACH</small> N<small>ORDEN ZU, \n</small>",
"FÜR UNGEFÄHR FÜNF S<small>EA͑</small> K<small>OHLEN, UND AM</small> Š<small>ABBATH FÜR UNGEFÄHR ACHT</small> S<small>EA͑</small> K<small>OHLEN, WEIL MAN DA AUCH DIE ZWEI</small> S<small>CHALEN</small> W<small>EIHRAUCH VON DEN</small> S<small>CHAUBROTEN</small><sup class=\"footnote-marker\">7</sup><i class=\"footnote\">Die jeden Šabbath aufgeräuchert werden.</i> <small>HINAUFTAT</small>. O<small>PFERGLIEDER UND</small> S<small>CHMER VOM</small> A<small>BENDE HER, DIE NICHT VERBRANNT WAREN, LEGTEN SIE WIEDER AUF DEN</small> H<small>OLZSTOSS, ZÜNDETEN BEIDE</small> S<small>CHICHTUNGEN AN, STIEGEN DANN HINUNTER UND BEGABEN SICH IN DIE</small> Q<small>ADERHALLE</small><sup class=\"footnote-marker\">8</sup><i class=\"footnote\">Wo weitere Dienstverrichtungen durch das Los verteilt wurden; cf. ib. Fol. 25a.</i>.",
"GEMARA. Raba sagte: Dies<sup class=\"footnote-marker\">9</sup><i class=\"footnote\">Daß der Aschenhaufen auf dem Altar zuweilen 300 Kor betrug.</i> ist eine Übertreibung. «Man tränkte das beständige Opfer aus einem goldenen Becher.» Raba sagte: Dies ist eine Übertreibung.",
"R. Ami sagte: Die Tora gebraucht hyperbolische Redewendungen, die Propheten gebrauchen hyperbolische Redewendungen und die Weisen gebrauchen hyperbolische Redewendungen.",
"Die Tora gebraucht hyperbolische Redewendungen, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">10</sup><i class=\"footnote\">Dt. 1,28.</i><i>große Städte und bis zum Himmel befestigt</i>. Bis zum Himmel, ist dies denn möglich? Dies ist vielmehr eine Übertreibung.",
"Die Weisen gebrauchen hyperbolische Redewendungen, wie wir eben vom Aschenhaufen und vom Tränken des beständigen Opfers aus einem goldenen Becher gesagt haben.",
"Die Propheten gebrauchen hyperbolische Redewendungen, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">11</sup><i class=\"footnote\">iReg. 1,40.</i><i>und sie bliesen auf Flöten &amp;c., daß die Erde von ihrem Lärmen barst</i>.",
"R. Jannaj b. Naḥmani sagte im Namen Šemuéls: An drei Stellen gebrauchen die Weisen hyperbolische Redewendungen, und zwar: beim Aschenhaufen, beim Weinstocke und beim Vorhange.",
"Dies schließt das aus, was Raba gesagt hat. Wir haben nämlich gelernt: Man tränkte das beständige Opfer aus einem goldenen Becher. Hierzu sagte Raba, dies sei eine Übertreibung. Er lehrt uns, daß dies nur von jenen gilt, nicht aber hiervon, denn wo Reichtum, ist keine Ärmlichkeit<sup class=\"footnote-marker\">12</sup><i class=\"footnote\">Es ist gar keine Übertretung, vielmehr tränkte man tatsächlich das beständige Opfer aus einem goldenen Becher.</i>.",
"Beim Aschenhaufen, wie wir eben gesagt haben. Beim Weinstocke, denn es wird gelehrt: An der Tür des Tempelschiffes stand ein goldener Weinstock, von Stangen getragen, und wer ein Blatt,"
],
[
"eine Beere oder eine Traube spendete, brachte sie und hängte sie daran. R. Elea͑zar<sup class=\"footnote-marker\">13</sup><i class=\"footnote\">In der Mišna separata Elie͑zer, in der jerušalemischen (ed. Lowe) jed. Elea͑zar. Dieser Name variiert häufig; nach Frankel (<i>Hodegetica</i> p. 98) waren es 2 zeitlich von einander verschiedene Personen namens <span dir=\"rtl\">ראב״ץ</span>, einer <span dir=\"rtl\">אליעזר</span> u. einer <span dir=\"rtl\">אלעזר</span>, daher die Verwechslung.</i>b. R. Çadoq sagte: Einst tate sich dreihundert Priester zusammen, um ihn fortzubringen.",
"Beim Vorhange, denn wir haben gelernt: R. Šimo͑n b. Gamliél sagte im Namen des Priestervorstehers R. Šimo͑n: Der Vorhang<sup class=\"footnote-marker\">14</sup><i class=\"footnote\">Vor dem Allerheiligsten im Tempel.</i>war eine Handbreite dick und auf siebenundsiebzig Kettenschnüre gewebt; jede Schnur war aus vierundzwanzig Fäden [gedreht],",
"er hatte eine Länge von vierzig Ellen und eine Breite von zwanzig Ellen, und wurde von zweiundachtzig Myriaden<sup class=\"footnote-marker\">15</sup><i class=\"footnote\">Nach den Kommentaren, Fäden; vgl. Bd. X S. 278 Anm. 49.<br>15. Bei einer etwaigen levit. Unreinheit.</i>hergestellt. Jährlich wurden zwei angefertigt, und dreihundert Priester tauchten ihn unter.",
"A<small>LSDANN BEGANNEN SIE DIE</small> H<small>OLZSCHEITE HINAUFZULEGEN &amp;C. MIT</small> A<small>USNAHME DES</small> O<small>LIVENBAUMES UND DES</small> W<small>EINSTOCKES &amp;C.</small> Weshalb [nicht] von diesen? R. Papa erklärte: Weil sie veraschen<sup class=\"footnote-marker\">16</sup><i class=\"footnote\">Sie ergeben keine guten Kohlen; nach den kursierenden Ausgaben: weil sie astig sind, nicht gut brennen.</i>. R. Aḥa b. Ja͑qob erklärte: Wegen der Besiedelung des Jisraéllandes<sup class=\"footnote-marker\">17</sup><i class=\"footnote\">Damit die Öl- u. Weinproduktion nicht leide.</i>.",
"Man wandte ein:<sup class=\"footnote-marker\">18</sup><i class=\"footnote\">Lev. 1,8.</i><i>Auf das Holz, das auf dem Feuer</i>; Holz, das Feuer zu werden geeignet ist, nämlich glatte Zweige, die nicht astig sind.",
"Man wandte<sup class=\"footnote-marker\">19</sup><i class=\"footnote\">Der Text ist hier korrumpiert; das W. <span dir=\"rtl\">מתוכו</span> in den kursierenden Ausgaben ist aus <span dir=\"rtl\">מיתיבי</span> verderbt.</i>ein: Jedoch pflegte man folgendes zu verwenden: Zweige vom Feigenbäume, vom Nußbaume und vom Ölbaume. R. Elea͑zar fügt noch hinzu: vom Zürgelbäume, von der Terebinthe, von der Dattelpalme, vom Johannisbrotbaume und von der Sykomore.",
"Allerdings besteht nach demjenigen, der erklärt, weil sie veraschen, ihr Streit in folgendem: einer ist der Ansicht, obgleich sie innen nicht veraschen, verwende man sie nicht, weil sie außen veraschen, und einer ist der Ansicht, da sie innen nicht veraschen, verwende man sie wohl, obgleich sie außen veraschen.",
"Aber ist denn nach demjenigen, der erklärt, wegen der Besiedlung des Jisraéllandes, bei der Dattelpalme nicht die Besiedlung des Jisraéllandes zu berücksichtigen!? –",
"Er kann dir erwidern: ist etwa, auch nach deiner Auffassung, beim Feigenbaume nicht die Besiedlung des Jisraéllandes zu berücksichtigen!? Du mußt also erklären, von einem Feigenbaume, der keine Frucht trägt, ebenso gilt dies von einer Dattelpalme, die keine Frucht trägt. –",
"Gibt es denn einen Feigenbaum, der keine Frucht trägt? – Freilich, nach Reḥaba, denn Reḥaba sagte: Man holt [Setzlinge von] weißen Feigen<sup class=\"footnote-marker\">20</sup><i class=\"footnote\">Eine sehr schlechte Art Feigen, von denen das Holz mehr wert ist als die Frucht.</i>"
],
[
"und reibt sie mit einem Stricke aus Bast<sup class=\"footnote-marker\">21</sup><i class=\"footnote\">Od. Holzwolle.</i>, woran die Samenkörner haften bleiben, und pflanzt sie an einer Stelle, wo das Meer eine Sandbank entstehen<sup class=\"footnote-marker\">22</sup><i class=\"footnote\">Wo der Boden besonders feucht ist.</i>läßt; es wachsen dann Stämme, aber keine Früchte; ein Steg trägt nicht einmal drei seiner Äste<sup class=\"footnote-marker\">23</sup><i class=\"footnote\">Wegen ihrer Schwere. So sinngemäß; der Text ist offenbar korrumpiert, u. wie schon Raschi bemerkt, ganz unverständlich.</i>.",
"D<small>IESEN SCHICHTETE DEN GROSSEN</small> H<small>OLZSTOSS AUF &amp;C.</small> Aus welchem Grunde<sup class=\"footnote-marker\">24</sup><i class=\"footnote\">Die Vorderseite nach Osten.</i>? R. Hona und R. Ḥisda [erklärten es]; einer sagt, damit der Wind<sup class=\"footnote-marker\">25</sup><i class=\"footnote\">Der durch das Osttor drang.</i>hineinblase, und einer sagt, um da die Kienspäne anzuzünden. Man wandte ein: Zwischen den Scheiten war ein Abstand, wo man die Kienspäne anzündete!? –",
"Er kann dir erwidern: man legte sie an mehreren Stellen.",
"",
"<sup>i</sup> <b>D</b>ER B<small>EAMTE SPRACH ZU IHNEN</small>: K<small>OMMT UND LOSET, WER SCHLACHTEN, WER SPRENGEN, WER DEN INNEREN</small> A<small>LTAR ENTASCHEN, WER DEN</small> L<small>EUCHTER ENTASCHEN UND WER DIE</small> Opferglieder auf die R<small>AMPE BRINGEN SOLL: \n</small>",
"DEN K<small>OPF UND EINEN</small> H<small>INTERFUSS, BEIDE</small> V<small>ORDERFÜSSE, DEN</small> S<small>TEISS UND EINEN</small> H<small>INTERFUSS, DIE</small> B<small>RUST UND DAS</small> H<small>ALSSTÜCK, BEIDE</small> F<small>LANKEN, DIE</small> E<small>INGEWEIDE, DAS</small> M<small>EHL, DAS</small> P<small>FANNENOPFER, DEN</small> W<small>EIN</small>.",
"S<small>IE LOSTEN, UND WEM ES ZUFIEL, DEM KAM ES ZU</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">ii</sup> H<small>IERAUF SPRACH ER ZU IHNEN</small>: G<small>EHT UND SCHAUET, OB DIE</small> Z<small>EIT ZUM</small> S<small>CHLACHTEN HERANGEREICHT IST</small>. W<small>AR SIE HERANGEREICHT, SO SPRACH DER</small> S<small>CHAUENDE</small>: E<small>IN</small> L<small>ICHTSCHEIN</small>! M<small>ATHJA B.</small> Š<small>EMUE͑L</small><sup class=\"footnote-marker\">1</sup><i class=\"footnote\">Dieser wird Seq. V,1 unter anderen Beamten des Tempels als Losbeamter mit aufgezählt, u. wahrscheinl. beispielsweise genannt, viell. aber als Tradent.</i> <small>SAGTE</small>: I<small>ST DIE GANZE</small> O<small>STSEITE HELL</small>? B<small>IS NACH</small> Ḥ<small>EBRON HIN</small>? J<small>ENER ERWIDERTE</small>: J<small>AWOHL</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">iii</sup> A<small>LSDANN SPRACH ER ZU IHNEN</small>: G<small>EHT UND HOLET MIR EIN</small> L<small>AMM AUS DER</small> L<small>ÄMMERKAMMER</small>. D<small>IE</small> L<small>ÄMMERKAMMER BEFAND SICH IN DER NORDWESTLICHEN</small> E<small>CKE</small>. D<small>ASELBST WAREN VIER</small> K<small>AMMERN, EINE DIE</small> L<small>ÄMMERKAMMER, EINE DIE</small> S<small>IEGELMARKENKAMMER</small><sup class=\"footnote-marker\">2</sup><i class=\"footnote\">Wo die Marken für Opferzutaten (Wein, Mehl) verkauft wurden; cf. ib. V,4.</i>, <small>EINE DIE BRANDKAMMER</small><sup class=\"footnote-marker\">3</sup><i class=\"footnote\">Die Wärmehalle für die Priester; ob. Fol. 26a.</i><small>UND EINE</small> K<small>AMMER, IN DER DIE</small> S<small>CHAUBROTE</small><sup class=\"footnote-marker\">4</sup><i class=\"footnote\">Cf. Ex. 25,30.</i><small>ZUBEREITET WURDEN</small>.",
"<sup>iv</sup> S<small>ODANN BEGABEN SIE SICH IN DIE</small> G<small>ERÄTEKAMMER UND HOLTEN AUS DIESER DREIUNDNEUNZIG SILBERNE UND GOLDENE</small> G<small>ERÄTE UND TRÄNKTEN DAS BESTÄNDIGE</small> O<small>PFER AUS EINEM GOLDENEN</small> B<small>ECHER</small>."
],
[
"O<small>BGLEICH ES SCHON AM</small> A<small>BEND VORHER UNTERSUCHT WORDEN</small><sup class=\"footnote-marker\">5</sup><i class=\"footnote\">Cf. Ar. Fol. 13a.</i> <small>WAR, UNTERSUCHTEN SIE ES NOCHMALS BEIM</small> S<small>CHEINE DER</small> F<small>ACKELN</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">vi</sup> D<small>IEJENIGEN, DENEN DAS</small> E<small>NTASCHEN DES INNEREN</small> A<small>LTARS UND DAS</small> E<small>NTASCHEN DES</small> L<small>EUCHTERS ZUGEFALLEN WAR, WAREN SCHON VORHER DA UND HATTEN VIER</small> G<small>ERÄTE IN DER</small> H<small>AND: DEN</small> [A<small>SCHEN</small>]<small>KASTEN, DIE</small> K<small>ANNE UND ZWEI</small> S<small>CHLÜSSEL</small>. Der [A<small>SCHEN</small>]<small>KASTEN, AUS</small> G<small>OLD, GLICH EINEM</small> T<small>RIKAB UND FASSTE ZWEIEINHALB</small> K<small>AB; DIE</small> K<small>ANNE, AUS</small> G<small>OLD, GLICH EINEM GROSSEN</small> H<small>UMPEN</small>. M<small>IT EINEM VON DEN BEIDEN</small> S<small>CHLÜSSELN MUSSTE MAN MIT DEM</small> A<small>RM BIS ZUR</small> A<small>CHSELHÖHLE HINEINLANGEN</small><sup class=\"footnote-marker\">6</sup><i class=\"footnote\">Nach manchen Erklärern mußte man die Hand in ein an der Seite der Tür befindliches Loch stecken, um sie von innen aus zu öffnen; andere Erklärungen sind nicht befriedigender.</i> <small>UND MIT DEM ANDREN ÖFFNETE MAN</small> [<small>DIE</small> T<small>ÜR</small>] <small>GERADEAUS</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">vii</sup> E<small>R</small><sup class=\"footnote-marker\">7</sup><i class=\"footnote\">Der Levite, dem die Priester die Schlüssel gaben.</i> <small>KAM AN DIE NÖRDLICHE</small> P<small>FORTE HERAN</small>. D<small>AS GROSSE</small> T<small>OR HATTE</small><sup class=\"footnote-marker\">8</sup><i class=\"footnote\">Sc. an beiden Seiten.</i> <small>NÄMLICH ZWEI</small> P<small>FORTEN, EINE NÖRDLICH UND EINE SÜDLICH; DURCH DIE SÜDLICHE IST NIE EIN</small> M<small>ENSCH GEGANGEN, UND SIE IST ES, VON DER</small> J<small>EḤEZQEL SAGTE</small>: <sup class=\"footnote-marker\">9</sup><i class=\"footnote\">Ez. 44,2.</i><i>und der Herr sprach zu mir: Dieses Tor bleibe verschlossen und werde nie geöffnet, niemand trete da ein, denn durch dieses geht der Herr, der Gott Jisraéls; verschlossen bleibe es</i>.",
"A<small>LSDANN NAHM ER DEN</small> S<small>CHLÜSSEL, ÖFFNETE DIE</small> P<small>FORTE UND TRAT IN DEN</small> S<small>EITENRAUM, UND VOM</small> S<small>EITENRAUME IN DAS</small> T<small>EMPELSCHIFF, BIS ER AN DAS GROSSE</small> T<small>OR KAM, UND ALS ER AN DAS GROSSE</small> T<small>OR HERANGEKOMMEN WAR, SCHOB ER DEN</small> R<small>IEGEL BEISEITE UND DIE</small> S<small>CHLÖSSER UND ÖFFNETE ES</small>. D<small>ER ZU SCHLACHTEN HATTE, SCHLACHTETE NICHT EHER, ALS BIS ER HÖRTE, WIE DAS GROSSE</small> T<small>OR GEÖFFNET WURDE</small>.",
"V<small>ON</small> J<small>ERIḤO AUS HÖRTE MAN DAS</small> G<small>ERÄUSCH BEIM</small> Ö<small>FFNEN DES GROSSEN</small> T<small>ORES</small>. V<small>ON</small> J<small>ERIḤO AUS HÖRTE MAN DEN</small> T<small>ON DES</small> S<small>CHIPPENINSTRUMENTES</small><sup class=\"footnote-marker\">10</sup><i class=\"footnote\">Cf. Ar. Fol. 11a.</i>. <sup>viii</sup> V<small>ON</small> J<small>ERIHO AUS HÖRTE MAN DEN</small> T<small>ON DES</small> [T<small>EMPEL</small>]<small>GESANGES</small>. V<small>ON</small> J<small>ERIḤO AUS HÖRTE MAN</small> B<small>EN</small> A<small>RZA AUF DIE</small> Z<small>IMBEL SCHLAGEN</small>. Von J<small>ERIḤO AUS HÖRTE MAN DEN</small> T<small>ON DER</small> F<small>LÖTE</small>.",
"V<small>ON</small> J<small>ERIḤO AUS HÖRTE MAN DIE</small> S<small>TIMME DES</small> A<small>USRUFERS</small> G<small>ABINI</small>. V<small>ON</small> J<small>ERIḤO AUS HÖRTE MAN DAS</small> G<small>ERÄUSCH DER</small> H<small>OLZWALZE, EINER</small> V<small>ORRICHTUNG, DIE</small> B<small>EN</small> Q<small>AṬṬIN AN DAS</small> W<small>ASCHBECKEN</small><sup class=\"footnote-marker\">11</sup><i class=\"footnote\">Vgl. S. 299 Anm. 49.</i><small>HATTE ANBRINGEN LASSEN</small>. V<small>ON</small> J<small>ERIHO AUS HÖRTE MAN DEN</small> T<small>ON DES</small> [T<small>EMPEL</small>]<small>GESANGES</small>. V<small>ON</small> J<small>ERIḤO AUS HÖRTE MAN DEN</small> S<small>CHALL DER</small> P<small>OSAUNE</small><sup class=\"footnote-marker\">12</sup><i class=\"footnote\">Die im Tempel täglich geblasen wurde; cf. Suk. Fol. 53b.</i>. M<small>ANCHE SAGEN, AUCH DIE</small> S<small>TIMME DES</small> H<small>OCHPRIESTERS, WENN ER AM</small> V<small>ERSÖHNUNGSTAGE DEN</small> G<small>OTTESNAMEN</small><sup class=\"footnote-marker\">13</sup><i class=\"footnote\">Des Tetragramms, das sonst auszusprechen verboten ist.</i><small>AUSSPRACH</small>.",
"V<small>ON</small> Jeriḥ<small>O AUS ROCH MAN BEI DER</small> B<small>EREITUNG DES</small> R<small>ÄUCHERWERKES DEN</small> D<small>UFT DESSELBEN</small>. R. E<small>LEA͑ZAR B</small>. D<small>IGLAJ SAGTE</small>: M<small>EIN</small> V<small>ATER HATTE</small> Z<small>IEGEN IN DEN</small> S<small>TÄDTEN</small><sup class=\"footnote-marker\">14</sup><i class=\"footnote\">In der Parallelstelle Jom. Fol. 39b u. in der Mišna separata: in den Bergen; auch der Name variiert.</i><small>DES</small> M<small>IKHVAR, UND DIESE NIESTEN INFOLGE DES</small> D<small>UFTES DES</small> R<small>ÄUCHERWERKES BEI DER</small> B<small>EREITUNG DESSELBEN</small>.",
"<sup>v</sup> W<small>EM DAS BESTÄNDIGE</small> O<small>PFER ZUGEFALLEN WAR, DER ZOG ES HERAN UND</small> brachte es in den S<small>CHLACHTRAUM, UND DENEN DIE</small> O<small>PFERGLIEDER</small> [<small>HINAUFZUBRINGEN</small>] <small>ZUGEFALLEN WAR, GINGEN MIT IHM</small>. D<small>ER</small> S<small>CHLACHTRAUM LAG NÖRDLICH VOM</small> A<small>LTAR; DA WAREN ACHT NIEDRIGE</small> P<small>FEILER, DIE OBEN</small> V<small>IERECKE AUS</small> Z<small>EDERNHOLZ HATTEN, IN DIE EISERNE</small> H<small>AKEN EINGELASSEN WAREN, DREI</small> R<small>EIHEN AN JEDEM, DARAN</small> [<small>DIE</small> O<small>PFERTIERE</small>] <small>AUFZUHÄNGEN; ABGEHÄUTET WURDEN SIE AUF</small> M<small>ARMORTISCHEN, DIE ZWISCHEN DEN</small> S<small>ÄULEN</small> [<small>STANDEN</small>].",
"<sup class=\"footnote-marker\">ix</sup> W<small>EM DAS</small> E<small>NTASCHEN DES INNEREN</small> A<small>LTARS ZUGEFALLEN WAR, DER GING HINEIN, NAHM DEN</small> [A<small>SCHEN</small>]<small>KASTEN, STELLTE IHN VOR SICH</small><sup class=\"footnote-marker\">15</sup><i class=\"footnote\">Od. vor den Altar.</i><small>HIN, HOB</small> [<small>DIE</small> A<small>SCHE</small>] <small>MIT DEN HOHLEN</small> H<small>ÄNDEN AB UND TAT SIE HINEIN, UND ZULETZT LEGTE ER DEN</small> R<small>EST HINEIN, LIESS IHN DA STEHEN UND GIKG HINAUS</small>.",
"W<small>EM DAS</small> E<small>NTASCHEN DES</small> L<small>EUCHTERS ZUGEFALLEN WAR, GING HINEIN, UND WENN ER DIE BEIDEN ÖSTLICHEN</small><sup class=\"footnote-marker\">16</sup><i class=\"footnote\">In den kursierenden Ausgaben westlichen; cf. Hol. Fol. 86b.</i>L<small>AMPEN BRENNEN FAND, ENTASCHTE ER DIE ÜBRIGEN UND LIESS DIESE BRENNEN, WIE SIE WAREN; FANDER SIE ERLOSCHEN, SO ENTASCHTE ER SIE, ZÜNDETE SIE AN DEN NOCH BRENNENDEN AN UND ENTASCHTE DIE ÜBRIGEN</small>.",
"V<small>OR DEM</small> L<small>EUCHTER BEFAND SICH EIN</small> S<small>TEIN, DER DREI</small> S<small>TUFEN HATTE, AUF DEM DER</small> P<small>RIESTER STAND UND DIE</small> L<small>AMPEN REINIGTE</small>. A<small>LSDANN STELLTE ER DIE</small> K<small>ANNE AUF DIE ZWEITE</small> S<small>TUFE UND GING HINAUS</small>.",
"",
"<b>M</b><small>AN BAND</small><sup class=\"footnote-marker\">1</sup><i class=\"footnote\">Unter <span dir=\"rtl\">כפת</span>, binden, ist das Zusammenbinden aller 4 Füße zu verstehen, dagegen bedeutet <span dir=\"rtl\">עקד</span> die Beraubung der Bewegungsfreiheit; nach manchen, das Zusammenbinden je eines Vorderfußes mit je einem Hinterfüße, nach anderen hingegen, die Füße umbiegen u. festhalten.</i> <small>DAS</small> L<small>AMM NICHT SONDERN FESSELTE</small><sup class=\"footnote-marker\">1</sup><i class=\"footnote\">Unter <span dir=\"rtl\">כפת</span>, binden, ist das Zusammenbinden aller 4 Füße zu verstehen, dagegen bedeutet <span dir=\"rtl\">עקד</span> die Beraubung der Bewegungsfreiheit; nach manchen, das Zusammenbinden je eines Vorderfußes mit je einem Hinterfüße, nach anderen hingegen, die Füße umbiegen u. festhalten.</i> <small>ES UND DIEJENIGEN, DENEN DIE</small> G<small>LIEDER</small><sup class=\"footnote-marker\">2</sup><i class=\"footnote\">Das Hinaufschaffen derselben auf die Altarrampe.</i> <small>ZUGEFALLEN WAREN HIELTEN ES FEST</small>. D<small>IES GESCHAH WIE FOLGT: DER</small> K<small>OPF NACH</small> S<small>ÜDEN MIT DEM</small> G<small>ESICHTE NACH</small> W<small>ESTEN UND DER</small> S<small>CHLACHTENDE STAND IN DER</small> O<small>STSEITE MIT DEM</small> G<small>ESICHTE NACH</small> W<small>ESTEN</small>.",
"D<small>AS DES</small> M<small>ORGENS WURDE AN DER NORDWESTLICHEN</small> E<small>CKE AM ZWEITEN</small> R<small>INGE</small><sup class=\"footnote-marker\">3</sup><i class=\"footnote\">Von den am Fußboden befestigten Ringen an der Nordseite des Altars zum Festbinden der Opfertiere wird Mid. III,5 berichtet.</i><small>GESCHLACHTET UND DAS DES</small> A<small>BENDS WURDE AN DER NORDÖSTLICHEN</small> E<small>CKE AM ZWEITEN</small> R<small>INGE GESCHLACHTET</small>.",
"D<small>ER ZU SCHLACHTEN HATTE SCHLACHTETE UND DER</small> [<small>DAS</small> B<small>LUT</small>] <small>AUFZUNEHMEN HATTE NAHM ES AUF GING ZUR NORDÖSTLICHEN</small> E<small>CKE UND SPRENGTE ES AUF DIE</small> N<small>ORDOST</small>[<small>ECKE</small>], <small>DANN ZUR SÜDWESTLICHEN USD SPRENGTE ES AUF DIE</small> S<small>ÜDWEST</small>-[<small>ECKE</small>], <small>UND DEN</small> R<small>EST DES</small> B<small>LUTES GOSS ER AN DER</small> S<small>ÜDSEITE AUF DEN</small> G<small>RUND</small><sup class=\"footnote-marker\">4</sup><i class=\"footnote\">Der unterste Teil des Altars; hierüber weit. Mid. III,1.</i>."
],
[
"<sup class=\"footnote-marker\">ii</sup> E<small>R BRACH DEN</small> F<small>USS</small><sup class=\"footnote-marker\">5</sup><i class=\"footnote\">Um ihn durch den anderen, der durchlocht wird, zu ziehen, sodaß das geschlachtete Tier an einen Haken aufgehängt werden kann, wie die Schlächter sonst zu verfahren pflegen.</i><small>NICHT SONDERN MACHTE AM</small> K<small>NIEGELENKE EIN</small> L<small>OCH UND HÄNGTE ES DARAN</small><sup class=\"footnote-marker\">6</sup><i class=\"footnote\">Jeden Hinterfuß an einen besonderen Haken, sodaß nach dem Abtrennen des einen Fußes der Rumpf hängen blieb.</i><small>AUF \n</small>",
"DANN ZOG ER DIE H<small>AUT NACH UNTEN AB BIS ER AN DIE</small> B<small>RUST KAM</small>. W<small>AR ER AN DIE</small> B<small>RUST GEKOMMEN SO SCHNITT ER DEN</small> K<small>OPF AB UND GAB IHN DEM DEM ER ZUGEFALLEN WAR SCHNITT DIE</small> U<small>NTERSCHENKEL AB UND GAB SIE DEM DEM SIE ZUGEFALLEN WAREN, BEENDETE DAS</small> E<small>NTHÄUTEN RISS DAS</small> H<small>ERZ AUF UND LIESS DAS</small> B<small>LUT HERAUSFLIESSEN \n</small>",
"SCHNITT DIE V<small>ORDERFÜSSE AB UND GAB SIE DEM DEM SIE ZUGEFALLEN WAREN</small>. D<small>ANN NACH OBEN ZUM RECHTEN</small> H<small>INTERFUSSE SCHNITT IHN AB UND GAB IHN DEM DEM ER ZUGEFALLEN WAR SAMT DEN BEIDEN</small> H<small>ODEN</small>. H<small>IERAUF RISS ER ES GANZ AUF SODASS ALLES VOR IHM FREIGELEGT WAR \n</small>",
"NAHM DEN S<small>CHMER UND LEGTE IHN OBEN AUF DIE</small> Schlachtstelle AM K<small>OPFE, NAHM DAS</small> G<small>EWEIDE UND GAB ES DEM, DEM ES ZUGEFALLEN WAR, ES ABZUSPÜLEN</small>. D<small>EN</small> P<small>ANSEN</small><sup class=\"footnote-marker\">7</sup><i class=\"footnote\">Vgl. Bd. X S. 122 Anm. 3.</i> <small>SPÜLTE MAN IM</small> S<small>PÜLRAUME AB, UND ZWAR SPÜLTE MAN IHN SO LANGE, WIE NÖTIG WAR; DIE</small> D<small>ÄRME SPÜLTE MAN MINDESTENS DREIMAL AUS, AUF DEN</small> M<small>ARMORTISCHEN, DIE ZWISCHEN DEN</small> S<small>ÄULEN</small> [<small>STANDEN</small>].",
"<sup>iii</sup> S<small>ODANN NAHM ER DAS</small> M<small>ESSER UND TRENNTE DIE</small> L<small>UNGE VON DER</small> L<small>EBER UND DEN</small> L<small>EBERLAPPEN VON DER</small> L<small>EBER, RÜHRTE IHN ABER NICHT VON DER</small> S<small>TELLE, UND NAHM DIE</small> B<small>RUST UND GAB SIE DEM, DEM SIE ZUGEFALLEN WAR</small>.",
"D<small>ANN NACH OBEN ZUR RECHTEN</small> F<small>LANKE, SCHNITT NACH UNTEN BIS AN DAS</small> R<small>ÜCKGRAT, OHNE JEDOCH DAS</small> R<small>ÜCKGRAT ZU BERÜHREN, UND ALS ER AN DIE BEIDEN DÜNNEN</small> R<small>IPPEN KAM, SCHNITT ER SIE AB UND GAB SIE DEM, DEM SIE ZUGEFALLEN WAREN, SAMT DER DARAN HÄNGENDEN</small> L<small>EBER</small>.",
"D<small>ANN KAM ER ZUM</small> Halsstücke, liess daran zwei R<small>IPPEN AN DER EINEN</small> S<small>EITE UND ZWEI</small> R<small>IPPEN AN DER ANDEREN</small> S<small>EITE, SCHNITT ES AB UND GAB ES DEM, DEM ES ZUGEFALLEN WAR, SAMT</small> L<small>UFTRÖHRE</small>, H<small>ERZ UND</small> L<small>UNGE, DIE DARAN HÄNGEN BLIEBEN</small>.",
"D<small>ANN KAM ER ZUR LINKEN</small> F<small>LANKE, LIESS DARAN ZWEI DÜNNE</small> R<small>IPPEN OBEN UND ZWEI DÜNNE</small> R<small>IPPEN UNTEN, WIE ER SOLCHE AUCH AN DER ANDEREN ZURÜCKGELASSEN HATTE, SODASS JE ZWEI OBEN UND JE ZWEI UNTEN DARAN BLIEBEN, \n</small>",
"SCHNITT SIE AB, UND GAB SIE DEM. DEM SIE ZUGEFALLEN WAREN, UND R<small>ÜCKGRAT UND</small> M<small>ILZ, DIE DARAN HÄNGEN BLIEBEN</small>. D<small>IESE WAR DIE GROSSERE, JEDOCH NANNTE MAN DIE RECHTE DIE GRÖSSERE, WEIL DARAN DIE</small> L<small>EBER HING</small>. S<small>ODANN KAM ER ZUM</small> S<small>TEISSE, SCHNITT IHN AB UND GAB IHN DEM, DEM ER ZUGEFALLEN WAR, UND DAMIT AUCH DEN</small> F<small>ETTSCHWANZ, DEN</small> L<small>EBERLAPPEN UND DIE BEIDEN</small> N<small>IEREN</small>. E<small>NDLICH SCHNITT ER DEN LINKEN</small> F<small>USS AB UND GAB IHN DEM, DEM ER ZUGEFALLEN WAR</small>. S<small>O STANDEN SIE ALLE IN DER</small> R<small>EIHE MIT DEN</small> O<small>PFERGLIEDERN IN DEN</small> H<small>ÄNDEN</small>."
],
[
"D<small>ER</small><small>ERSTE MIT DEM</small> K<small>OPFE UND EINEM</small> H<small>INTEUFUSSE, DEN</small> K<small>OPF IN DER RECHTEN, DIE</small> S<small>CHNAUZE GEGEN DEN</small> A<small>RM, DIE</small> H<small>ÖRNER ZWISCHEN DEN</small> F<small>INGERN UND DIE</small> S<small>CHLACHTSTELLE MIT DEM</small> S<small>CHMERE DARAUF NACH OBEN, UND DEN RECHTEN</small> H<small>INTERFUSS IN DER</small> L<small>INKEN, MIT DER</small> H<small>AUTSTELLE NACH AUSSEN</small>. D<small>ER ZWEITE MIT DEN BEIDEN</small> V<small>ORDERFÜSSEN, DEN RECHTEN IN DER RECHTEN UND DEN LINKEN IN DER</small> L<small>INKEN, MIT DER</small> H<small>AUTSEITE NACH AUSSEN</small>.",
"D<small>ER DRITTE MIT DEM</small> S<small>TEISSE UND EINEM</small> H<small>INTERFCSSE, DEN</small> S<small>TEISS IN DER</small> R<small>ECHTEN, DER</small> F<small>ETTSCHWANZ ZWISCHEN DEN</small> F<small>INGERN BAMMELND UND DER</small> L<small>EBERLAPPEN UND DIE BEIDEN</small> N<small>IEREN DARAN, UND DEN LINKEN</small> H<small>INTERFUSS IN DER</small> L<small>INKEN, MIT DER</small> H<small>AUTSEITE NACH AUSSEN</small>. D<small>ER VIERTE MIT DER</small> B<small>RUST UND DEM</small> H<small>ALSSTÜCKE, DIE</small> B<small>RUST IN DER</small> R<small>ECHTEN UND DAS</small> H<small>ALSSTÜCK IN DER</small> L<small>INKEN, DIE</small> R<small>IPPEN ZWISCHEN ZWEI</small> F<small>INGERN</small>. D<small>ER FÜNFTE MIT DEN BEIDEN</small> F<small>LANKEN, DIE RECHTE IN DER</small> R<small>ECHTEN UND DIE LINKE IN DER</small> L<small>INKEN, MIT DER</small> H<small>AUTSEITE NACH AUSSEN</small>. D<small>ER SECHSTE MIT DEM</small> G<small>EWEIDE IN EINER</small> S<small>CHALE, UND OBEN DIE</small> U<small>NTERSCHENKEL</small>.",
"D<small>ER SIEBENTE MIT DEM</small> M<small>EHL</small><sup class=\"footnote-marker\">8</sup><i class=\"footnote\">Zum tägl. Speisopfer.</i>, <small>DER ACHTE MIT DEM</small> P<small>FANNENOPFER UND DER NEUNTE MIT DEM</small> W<small>EINE</small>. H<small>IERAUF GINGEN SIE UND LEGTEN SIE AUF DIE UNTERE</small> H<small>ÄLFTE DER</small> R<small>AMPE, AUF DER</small> W<small>ESTSEITE, UND SALZTEN SIE, STIEGEN HINUNTER UND BEGABEN SICH IN DIE</small> Q<small>UADERHALLE, UM DAS</small> Š<small>EMA͑ ZU LESEN</small>.",
"GEMARA. Es wird gelehrt: Den Vorderfuß mit dem Hinterfuße<sup class=\"footnote-marker\">9</sup><i class=\"footnote\">Zusammenbinden; dies ist unter <span dir=\"rtl\">עקד</span> in unserer Mišna zu verstehen.</i>, wie beim Binden Jiçḥaqs, des Sohnes Abrahams.",
"M<small>AN BAND DAS</small> L<small>AMM NICHT</small>. Aus welchem Grunde? R. Hona und R. Ḥisda [erklärten es]; einer erklärte, wegen der Entwürdigung des Heiligen, und einer erklärte, weil dies ein Brauch der Minäer ist. –",
"Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? – Ein Unterschied besteht zwischen ihnen in dem Falle, wenn man es mit einer Seidenschnur oder mit einer goldenen Fessel bindet<sup class=\"footnote-marker\">10</sup><i class=\"footnote\">So daß Entwürdigung nicht zu berücksichtigen ist.</i>.",
"Dort haben wir gelernt: Dreizehn Tische waren im Tempel; acht aus Marmor im Schlachtraume, auf denen man das Geweide spülte;",
"zwei auf der Westseite der Rampe, einer aus Marmor und einer aus Silber, auf den marmornen legte man die Opferglieder und auf den silbernen die Dienstgeräte;",
"zwei in der Vorhalle, innen an der Tür des Hauses, einer aus Silber und einer aus Gold, auf den silbernen setzte man das Schaubrot ab beim Hineingehen und auf den goldenen beim Herauskommen<sup class=\"footnote-marker\">11</sup><i class=\"footnote\">Während der Weihrauch aufgeräuchert wurde. Das Schaubrot wurde jede Woche gewechselt, das frische hineingebracht u. das alte herausgebracht; cf. Men. Fol. 99b.</i>,",
"denn beim Heiligen hat es aufsteigend zu erfolgen und nicht absteigend; und einer aus Gold innerhalb, auf dem das Schaubrot dauernd lag. –",
"Merke, wo Reichtum, gibt es ja keine Ärmlichkeit, weshalb machte man jene aus Marmor, sollte man sie doch aus Silber machen, sollte man sie doch aus Gold machen!? R. Ḥenana erwiderte im Namen R. Asis, und R. Asi im Namen des R. Šemuél b. Jiçḥaq: Weil es wärmt.",
"D<small>AS DES</small> M<small>ORGENS &amp;C. WURDE AN DER NORDÖSTLICHEN</small> E<small>CKE GESCHLACHTET</small>. Woher dies? R. Ḥisda erwiderte: Die Schrift sagt:<sup class=\"footnote-marker\">12</sup><i class=\"footnote\">Num. 28,3.</i><i>zwei am Tage,</i> gegenüber dem Tage<sup class=\"footnote-marker\">13</sup><i class=\"footnote\">In der nordwestlichen Richtung.</i>.",
"Desgleichen wird gelehrt: <i>Zwei am Tage</i>, gegenüber dem Tage, vielleicht ist dem nicht so, sondern eine Pflicht des Tages!? Wenn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">14</sup><i class=\"footnote\">Num. 28,4.</i><i>das eine Lamm sollst du morgens herrichten und das andere Lamm sollst du gegen Abend herrichten</i>, so wird ja schon von der Tagespflicht gesprochen, und wenn es noch heißt: <i>zwei am Tage</i>, so heißt dies gegenüber dem Tage.",
"Auf welche Weise? Das beständige Opfer des Morgens wurde an der nordwestlichen Ecke am zweiten Ringe geschlachtet und das des Abends wurde an der nordöstlichen Ecke am zweiten Ringe geschlachtet.",
"Zehn Dinge fragte Alexander der Mazedonier die Ältesten des Südens<sup class=\"footnote-marker\">15</sup><i class=\"footnote\">Die Lehrer od. Weisen des Südens werden im T. oft genannt (cf. Er. Fol. 65b, Pes. Fol. 70b, Jab. Fol. 45a, Zeb. Fol. 22b, Hul. Fol. 132b), jed. stets <span dir=\"rtl\">דרום</span> sodaß es von den meisten als Ortsname bezeichnet wird.</i>. Er sprach zu ihnen:"
],
[
"Ist die Entfernung vom Himmel zur Erde größer oder vom Osten zum Westen? Sie erwiderten ihm: Vom Osten zum Westen. Dies ist zu beweisen: ist die Sonne im Osten, so kann jeder auf sie schauen, ist die Sonne im Westen, so kann jeder auf sie schauen, ist die Sonne im Zenith (des Himmels), so kann niemand auf sie schauen<sup class=\"footnote-marker\">16</sup><i class=\"footnote\">Weil sie blendet; sie ist dann näher.</i>.",
"Die Weisen aber sagen, beide [Entfernungen] gleichen einander, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">17</sup><i class=\"footnote\">Ps. 103,11,12.</i><i>wie hoch der Himmel über der Erde ist &amp;c., wie fern der Osten vom Westen ist &amp;c</i>. und wenn eine von ihnen größer wäre, so sollte er von beiden<sup class=\"footnote-marker\">18</sup><i class=\"footnote\">Die angezogene Schriftstelle spricht von 2 Entfernungen.</i>die größere [Entfernung] genannt haben. – Weshalb kann demnach niemand auf die Sonne schauen, wenn sie im Zenith (des Himmels) ist? – Weil sie frei steht und nichts sie bedeckt.",
"Er sprach zu ihnen: Ist der Himmel zuerst erschaffen worden oder die Erde? Sie’ erwiderten: Der Himmel ist zuerst erschaffen worden, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">19</sup><i class=\"footnote\">Gen. 1,1.</i><i>zu Anfang erschuf Gott Himmel und Erde</i>.",
"Er sprach zu ihnen: Ist das Licht zuerst erschaffen worden oder die Finsternis? Sie erwiderten ihm: Dies ist nicht zu entscheiden. – Sollten sie ihm erwidert haben, die Finsternis sei zuerst erschaffen worden, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">20</sup><i class=\"footnote\">Ib. V. 2.</i><i>und die Erde war wüst und öde, und Finsternis</i>, und nachher erst:<sup class=\"footnote-marker\">21</sup><i class=\"footnote\">Gen. 1,3.</i><i>und Gott sprach: es werde Licht, und es ward Licht</i>!? –",
"Sie dachten, er könnte dazu kommen, sie zu fragen, was oben und was unten, was vorher, und was nachher<sup class=\"footnote-marker\">22</sup><i class=\"footnote\">Metaphysische u. theogonische Erörterungen, über die man nicht disputieren darf; cf. Hg. Fol. 11b.</i>. –",
"Demnach sollten sie ihm auch inbetreff des Himmels nicht geantwortet haben!? – Zuerst glaubten sie, es sei nur Zufall, daß er dies gefragt hatte, als sie aber sahen, daß er weiter solches fragte, überlegten sie, darauf nicht zu antworten, denn er könnte dazu kommen, sie zu fragen, was oben und was unten, was vorher und was nachher.",
"Er sprach zu ihnen: Wer ist weise? Sie erwiderten ihm: Weise ist, wer die Folgen voraussieht. Er sprach zu ihnen: Wer ist ein Held? Sie erwiderten ihm: Ein Held ist, wer seinen Trieb bezwingt. Er sprach zu ihnen: Wer ist reich? Sie erwiderten ihm: Reich ist, wer seines Loses froh ist.",
"Er sprach zu ihnen: Was tue der Mensch, daß er lebe? Sie erwiderten ihm: Er töte sich<sup class=\"footnote-marker\">23</sup><i class=\"footnote\">Nach den Kommentaren, er kasteie sich hienieden, um des zukünftigen Lebens teilhaftig zu werden.</i>. – Was tue der Mensch, daß er sterbe? – Er genieße das Leben<sup class=\"footnote-marker\">24</sup><i class=\"footnote\">Und verwirke dadurch das zukünftige Leben.</i>. Er sprach zu ihnen: Was tue der Mensch, um bei den Leuten beliebt zu sein? Sie erwiderten ihm: Er hasse Königschaft und Regieren<sup class=\"footnote-marker\">25</sup><i class=\"footnote\">So ist wohl dieser Ausspruch zu verstehen; nach der üblichen Übersetzung: er hasse König u. Regierung, mit der Erklärung, er meide den Verkehr mit diesen, um nicht dem Neide der Mitmenschen ausgesetzt zu sein.</i>. Da sprach er zu ihnen: Mein [Rat] ist besser als eurer: er liebe Königschaft und Regieren, erweise aber den Menschen Gutes.",
"Er sprach zu ihnen: Ist es besser, auf dem Meere zu wohnen, oder ist es besser, auf dem Festlande zu wohnen? Sie erwiderten ihm: Es ist besser, auf dem Festlande zu wohnen, denn die Seefahrer finden alle erst dann Befriedigung, wenn sie das Festland betreten.",
"Hierauf sprach er zu ihnen: Wer von euch ist der Weiseste? Sie erwiderten ihm: Wir sind alle gleich, denn alle Fragen, die du an uns gerichtet hast, haben wir alle zusammen beantwortet. Hierauf sprach er zu ihnen: Was soll das bedeuten, daß ihr euch gegen mich auflehnt? Sie erwiderten ihm: Der Satan siegt<sup class=\"footnote-marker\">26</sup><i class=\"footnote\">Dh. Macht ist nicht Recht.</i>.",
"Da sprach er zu ihnen: Ich kann euch durch königlichen Befehl töten. Sie erwiderten ihm: Die Gewalt ist in der Hand des Königs, aber dem Könige ziemt die Lüge<sup class=\"footnote-marker\">27</sup><i class=\"footnote\">Er hatte ihnen vorher versprochen, ihnen nichts zu tun.</i>nicht. Hierauf kleidete er sie in Purpurgewänder und legte ihnen goldene Halsketten um den Hals.",
"Alsdann sprach er zu ihnen: Ich möchte nach (dem Staate) Afrika gehen. Sie erwiderten ihm: Du kannst nicht hinkommen, denn es ist durch finstere Berge abgeschnitten. Er entgegnete: Es geht nicht anders, als daß ich hingehe, und deshalb frage ich euch, was zu tun<sup class=\"footnote-marker\">28</sup><i class=\"footnote\">Um über das Hindernis zu kommen.</i>sei.",
"Da sprachen sie zu ihm: Laß lybische Esel holen, die auch im Finstern gehen, und Knäule Stricke; diese binde an dieser Seite fest, und halte sie<sup class=\"footnote-marker\">29</sup><i class=\"footnote\">Um den Weg nicht zu verlieren.</i>während du den Weg gehst, bis du den Ort erreicht hast.",
"Nachdem er also getan hatte und ausgezogen war, erreichte er eine Gegend, die nur von Weibern [bewohnt] war, und als er mit ihnen Krieg führen wollte, sprachen sie zu ihm: Tötest du uns, so wird man sagen, er habe nur Weiber getötet, und töten wir dich, so wird man sagen, du seiest ein König, den Weiber getötet haben. Hierauf sprach er zu ihnen: Holet mir Brot. Da brachten sie ihm goldene Brote auf einem goldenen Tische."
],
[
"Er sprach zu ihnen: Essen denn Menschen Brot aus Gold? Sie erwiderten ihm: Hattest du denn, wolltest du nur Brot essen, daheim kein Brot zu essen, daß du hierher kommen mußtest? Als er fortzog, schrieb er auf das Tor der Stadt: Ich, Alexander von Mazedonien, war ein Tor, bis ich nach dem Weiberstaate in Afrika kam und Belehrung von Weibern annahm.",
"Da ging er weiter. Als er sich an einer Quelle niederließ, um sein Brot zu essen, und gesalzene Fische wusch, die er bei sich hatte, bekamen sie einen Duft. Da sprach er: Es scheint also, daß diese Quelle dem E͑dengarten entspringt.",
"Manche sagen, er habe aus dieser Wasser genommen und damit sein Gesicht gewaschen, und manche sagen, er ging [dem Wasser] entlang, bis er an die Tür des E͑dengartens kam. Da erhob er seine Stimme [und rief:] Öffnet mir die Tür! Man erwiderte ihm:<sup class=\"footnote-marker\">30</sup><i class=\"footnote\">Ps. 118,20.</i><i>Dies ist das Tor zum Herrn &amp;c</i>. Da sprach er zu ihnen: Auch ich bin König und hoch würdig; gebt mir etwas. Da gaben sie ihm einen Schädel. Als er später sein ganzes Gold und Silber gegen diesen wog, und es nicht das Gewicht von diesem<sup class=\"footnote-marker\">31</sup><i class=\"footnote\">Nach dem weiter folgenden, symbolisch: er verlangte der irdischen Güter immer mehr.</i>hatte,",
"sprach er zu den Rabbanan: Wie kommt dies? Sie erwiderten ihm: Es ist der Schädel<sup class=\"footnote-marker\">32</sup><i class=\"footnote\">Dh. die Hülle.</i>des Auges [eines Menschen] aus Fleisch und Blut, das nimmer satt wird. Da sprach er zu ihnen: Was beweist, daß dem so ist? Da nahmen sie etwas Erde und bedeckten ihn damit, und er wog<sup class=\"footnote-marker\">33</sup><i class=\"footnote\">Er bekam seine natürliche Schwere.</i>sofort. Es heißt nämlich: <sup class=\"footnote-marker\">34</sup><i class=\"footnote\">Pr. 27,20.</i><i>Unterwelt und Abgrund werden nicht satt &amp;c</i>.",
"In der Schule Elijahus wurde gelehrt: Das Fegefeuer befindet sich über der Himmelswölbung, manche sagen, hinter den finsteren Bergen.",
"R. Ḥija lehrte: Wer sich nachts mit der Tora befaßt, dem befindet sich die Göttlichkeit gegenüber, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">35</sup><i class=\"footnote\">Thr. 2,19.</i><i>auf, singe bei Nacht, beim Beginne der Nachtwachen</i>; <i>vor dem Antlitze des Herrn schütte wie Wasser dein Herz aus &amp;c</i>. R. Elea͑zar b. A͑zarja sagte: Die Schriftgelehrten mehren den Frieden auf der Welt, denn es heißt:<sup class=\"footnote-marker\">36</sup><i class=\"footnote\">Jes. 54,13.</i><i>und all deine Söhne sind Gottesgelehrte, und groß ist der Friede deiner Söhne</i>.",
"",
"<sup class=\"footnote-marker\">i</sup> <b>D</b>ER B<small>EAMTE SPRACH ZU IHNEN</small>: S<small>PRECHET DEN EINEN</small> S<small>EGENSSPRUCH</small><sup class=\"footnote-marker\">1</sup><i class=\"footnote\">Cf. Ber. Fol. 11b.</i>! S<small>IE SPRACHEN IHN, LASEN DAS</small> Z<small>EHNGEBOT</small>, [<small>DIE</small> A<small>BSCHNITTE</small>] ‘H<small>ÖRE</small>’, ‘W<small>ENN DU HÖREN WIRST</small>’ <small>UND</small> ‘E<small>R SPRACH</small>’<sup class=\"footnote-marker\">2</sup><i class=\"footnote\">Dt. 6,4–9, ib. 11,13–21 u. Num. 15,37–41, aus denen das sog. Šema͑gebet zusammengesetzt ist.</i>,",
"<small>UND SPRACHEN MIT DEM</small> V<small>OLKE DIE DREI</small> S<small>EGENSSPRÜCHE</small> ‘W<small>AHR UND RICHTIG</small>’, <small>DEN</small> D<small>IENSTSEGEN UND DEN</small> P<small>RIESTERSEGEN</small><sup class=\"footnote-marker\">3</sup><i class=\"footnote\">Aus dem täglichen Morgengebete bekannte Segenssprüche, die im 4. Abschnitte des Traktates von den Segenssprüchen näher behandelt werden.</i>. A<small>M</small> Š<small>ABBATH FÜGTEN ÜE NOCH EINEN</small> S<small>EGEN FÜR DIE ABTRETENDE</small> P<small>RIESTERWACHE HINZU</small>.",
"<sup>ii</sup> A<small>LSDANN SPRACH ER ZU IHNEN</small>: N<small>EULINGE BEIM</small> R<small>ÄUCHERWERKE, KOMMT UND LOSET</small>! W<small>EM ES ZUFIEL, DEM FIEL ES ZU</small>. A<small>LSDANN SPRACH ER</small>: N<small>EULINGE UND</small> E<small>RFAHRENE, KOMMT UND LOSET, WER DIE</small> O<small>PFERGLIEDER VON DER</small> R<small>AMPE AUF DEN</small> A<small>LTAR BRINGE</small>. R. E<small>LIE͑ZER B</small>. J<small>A͑QOB SAGTE</small>: W<small>ER DIE</small> O<small>PFERGLIEDER AUF DIE</small> R<small>AMPE GEBRACHT HATTE, DER BRACHTE SIE AUCH AUF DEN</small> A<small>LTAR</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">iii</sup> D<small>IE ÜBRIGEN</small> [P<small>RIESTER</small>] <small>ÜBERGAB MAN DEN</small> A<small>UFSEHERN, DIE IHNEN DIE</small> K<small>LEIDER AUSZOGEN UND SIE NUR DIE</small> B<small>EINKLEIDER ANBEHALTEN LIESSEN</small>. D<small>ASELBST WAREN</small> W<small>ANDNISCHEN, ÜBER WELCHEN DU: DIENSTLICHE</small> V<small>ERWENDUNG DER</small> K<small>LEIDER</small><sup class=\"footnote-marker\">4</sup><i class=\"footnote\">Die in diesen verwahrt wurden.</i> <small>GESCHRIEBEN WAR</small>.",
"<sup>iv</sup> W<small>EM DAS</small> R<small>ÄUCHERWERK ZUGEFALLEN WAR, DER NAHM DIE</small> K<small>ELLE; DIE</small> K<small>ELLE, AUS</small> G<small>OLD, GLICH EINEM GROSSEN</small> T<small>RIKAB, SIE</small> <small> FASSTE DREI</small> K<small>AB, UND DARIN BEFAND SICH DIE</small> S<small>CHALE, \n</small>"
],
[
"GEHÄUFT VOLL MIT R<small>ÄUCIIERWERK, DIE EINEN</small> D<small>ECKEL HATTE, UND EINE</small> A<small>RT</small> D<small>ECKCHEN</small><sup class=\"footnote-marker\">5</sup><i class=\"footnote\">Nach einer anderen Erklärung, Griff.</i> <small>DARÜBER</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">v</sup> W<small>EM DIE</small> K<small>OHLENSCHIPPE ZUGEFALLEN WAR, DER NAHM DIE SILBERNE</small> K<small>OHLENSCHIPPE, STIEG AUF DIE</small> H<small>ÖHE DES</small> A<small>LTARS, SCHARRTE DIE</small> K<small>OHLEN NACH DER EINEN UND DER ANDEREN</small> S<small>EITE</small><sup class=\"footnote-marker\">6</sup><i class=\"footnote\">So besser nach der Lesart der kursierenden Ausgaben.</i>, <small>SCHIPPTE DIE DURCHGEBRANNTEN AUS DER</small> M<small>ITTE AUF, STIEG HINUNTER UND SCHÜTTETE SIE IN DIE GOLDENE</small> [S<small>CHIPPE</small>]. U<small>NGEFÄHR EIN</small> K<small>AB</small> K<small>OHLEN WURDE VERSCHÜTTET, UND ER FEGTE SIE IN DEN</small> K<small>ANAL; \n</small>",
"AM Š<small>ABBATH ABER STÜLPTE ER DARÜBER DEN</small> K<small>ÜBEL</small>. D<small>ER</small> K<small>ÜBEL WAR EIN GROSSES, ZWEI</small> L<small>ETHEKH FASSENDES</small> G<small>EFÄSS, AN DEM ZWEI</small> K<small>ETTEN WAREN; AN DER EINEN ZOG MAN IHN NACH UNTEN UND AN DER ANDEREN HIELT MAN IHN OBEN FEST, DAMIT ER</small> [<small>DIE</small> R<small>AMPE</small>] <small>NICHT HERUNTERROLLE</small>.",
"E<small>R HATTE EINE DREIFACHE</small> V<small>ERWENDUNG: AM</small> Š<small>ABBATH STÜLPTE MAN IHN AUF DIE</small> K<small>OHLEN, EBENSO AUF EIN</small> K<small>RIECHTIER</small><sup class=\"footnote-marker\">7</sup><i class=\"footnote\">Das verunreinigend ist, jed. am Šabbath nicht aus dem Tempel hinausgeschafft werden durfte; cf. Er. Fol. 104b.</i>, <small>UND DARIN SCHAFFTE MAN DIE</small> A<small>SCHE VOM</small> A<small>LTAR HINUNTER</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">vi</sup> W<small>AREN SIE ZWISCHEN</small> T<small>EMPELHALLE UND</small> A<small>LTAR ANGELANGT, SO NAHM EINER DIE</small> S<small>CHIPPE</small><sup class=\"footnote-marker\">8</sup><i class=\"footnote\">Cf. Ar. Fol. 10b.</i> <small>UND WARF SIE ZWISCHEN</small> T<small>EMPELHALLE UND</small> A<small>LTAR, UND DURCH DEN</small> S<small>CHALL DER</small> S<small>CHIPPE KONNTE NIEMAND IN</small> J<small>ERUŠALEM DIE</small> S<small>TIMME SEINES</small> N<small>ÄCHSTEN HÖREN</small>.",
"S<small>IE HATTE EINE DREIFACHE</small> V<small>ERWENDUNG: HÖRTE EIN</small> P<small>RIESTER IHREN</small> S<small>CHALL, SO WUSSTE ER, DASS SEINE</small> P<small>RIESTERBRÜDER SICH NIEDERZUWERFEN EINTRATEN, UND LIEF HINTEIUIER, HÖRTE EIN</small> LEVITE IHREN S<small>CHALL, SO WUSSTE ER, DASS SEINE</small> L<small>EVITENBRÜDER ZUM</small> G<small>ESANGE EINTRATEN, UND LIEF HINTERHER, UND DER</small> O<small>BMANN DES</small> B<small>EISTANDES LIESS DANN DIE</small> U<small>NREINEN</small><sup class=\"footnote-marker\">9</sup><i class=\"footnote\">Die den Tempelhof nicht betreten durften; cf. Pes. Fol. 82a.</i> <small>SICH AM</small> O<small>STTORE AUFSTELLEN</small>.",
"",
"<sup class=\"footnote-marker\">i</sup> <b>W</b>ÄHREND <small>DIESE</small><sup class=\"footnote-marker\">1</sup><i class=\"footnote\">Die beiden vorangehend Mišna 4 u. 5 genannten Priester.</i> <small>DIE</small> S<small>TUFEN ZUR</small> V<small>ORHALLE HINAUFZUGEHEN BEGANNEN, EILTEN JENE, DENEN DAS</small> E<small>NTASCHEN DES INNEREN</small> A<small>LTARS UND DES</small> L<small>EUCHTERS ZUGEFALLEN WAR, IHNEN VORAUS</small>. D<small>EM DAS</small> E<small>NTASCHEN DES INNEREN</small> A<small>LTARS ZUGEFALLEN WAR, TRAT EIN, NAHM DEN</small> [A<small>SCHEN</small>]<small>KASTEN</small><sup class=\"footnote-marker\">2</sup><i class=\"footnote\">Nachdem er seine Arbeit verrichtet halte.</i>, <small>WARF SICH NIEDER UND GING HINAUS</small>.",
"D<small>EM DAS</small> E<small>NTASCHEN DES</small> L<small>EUCHTERS ZUGEFALLEN WAR, TRAT EIN, UND WENN ER DIE BEIDEN WESTLICHEN</small> L<small>AMPEN NOCH BRENNEN FAND, ENTASCHTE ER DIE ÖSTLICHE UND LIESS DIE WESTLICHE BRENNEN, AN DER ER ABENDS DEN</small> L<small>EUCHTER ANZÜNDETE; FAND ER SIE BEREITS ERLOSCHEN, SO ENTASCHTE ER SIE UND ZÜNDETE SIE MIT</small> [F<small>EUER VOM</small>] B<small>RANDOPFERALTAR AN; ALSDANN NAHM ER DIE</small> K<small>ANNE VON DER ZWEITEN</small> S<small>TUFE, WARF SICH NIEDER UND GING HINAUS</small>.",
"<sup>ii</sup> D<small>ER, DEM DIE</small> K<small>OHLENSCHIPPE ZUGEFALLEN WAR, SCHARRTE DIE</small> K<small>OHLEN AUF DEM</small> A<small>LTAR IN EINEN</small> H<small>AUFEN ZUSAMMEN, GLÄTTETE SIE MIT DEM</small> B<small>ODEN DER</small> S<small>CHIPPE, WARF SICH NIEDER UND GING HINAUS</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">iii</sup> D<small>EM DAS</small> R<small>ÄUCHERWERK ZUGEFALLEN WAR, NAHM DIE</small> S<small>CHALE AUS DER</small> K<small>ELLE UND GAB SIE EINEM</small> F<small>REUNDE ODER EINEM</small> V<small>ERWANDTEN, WENN ETWAS VERSTREUT WORDEN WAR, TAT ER ES WIEDER HINEIN, UND DIESER GAB ES IHNEN IN DIE</small> H<small>ANDTELLER</small>. M<small>AN BELEHRTE IHN</small>: S<small>EI VORSICHTIG, DASS DU NICHT VORN</small><sup class=\"footnote-marker\">3</sup><i class=\"footnote\">Das Räucherwerk wurde über den ganzen Altar gestreut.</i> <small>BEGINNEST, DAMIT DU DICH NICHT VERBRENNST</small>.",
"D<small>ANN BEGANN ER ES FLACHZUSTREICIIEN UND GING HINAUS</small>. D<small>ER</small> R<small>ÄUCHERNDE BEGANN NICHT EHER MIT DEM</small> R<small>ÄUCHERN, ALS BIS DER</small> B<small>EAMTE IHM ZURIEF</small>: R<small>ÄUCHERE</small>. W<small>AR ES</small><sup class=\"footnote-marker\">4</sup><i class=\"footnote\">Der das Räucherwerk darbrachte.</i><small>DER</small> H<small>OCHPRIESTER, SO SPRACH DER</small> B<small>EAMTE ZU IHM</small>: M<small>EIN</small> H<small>ERR</small> H<small>OCHPRIESTER, RÄUCHERE</small>!",
"D<small>AS</small> V<small>OLK ZOG SICH ZURÜCK UND ER BRACHTE DAS</small> R<small>ÄUCHERWERK DAR, DANN WARF ER SICH NIEDER UND GING HINAUS</small>."
],
[
"<sup class=\"footnote-marker\">i</sup> <b>W</b>ENN <small>DER</small> H<small>OCHPRIESTER SICH NIEDERZUWERFEN EINTRAT, HIELTEN</small> <small>IHN DREI</small> [P<small>RIESTER</small>] <small>GEFASST, EINER AN DER</small> R<small>ECHTEN, EINER AN DER</small> L<small>INKEN UND EINER AN DEN</small> E<small>DELSTEINEN</small><sup class=\"footnote-marker\">1</sup><i class=\"footnote\">Des Brustschildes.</i>.",
"S<small>OBALD DER</small> B<small>EAMTE DIE</small> S<small>CHRITTE DES HERAUSKOMMENDEN</small> H<small>OCHPRIESTERS VERNAHM, HOB ER IHM DEN</small> V<small>ORHANG HOCH</small>. E<small>R TRAT EIN, WARF SICH NIEDER UND KAM HERAUS, DANN TRATEN SEINE</small> P<small>RIESTERBRÜDER EIN, WARFEN SICH NIEDER UND KAMEN HERAUS</small>.",
"<sup class=\"footnote-marker\">ii</sup> H<small>IERAUF KAMEN SIE</small><sup class=\"footnote-marker\">2</sup><i class=\"footnote\">Die obengenannten Priester, nachdem sie die ihnen zugefallenen Dienstleistungen verrichtet hatten.</i> <small>UND STELLTEN SICH AUF DEN</small> S<small>TUFEN DER</small> V<small>ORHALLE AUF; DIE ERSTEN STANDEN SÜDLICH VON IHREN</small> P<small>RIESTERBRÜDERN MIT FÜNF</small> G<small>ERÄTEN IN IHREN</small> H<small>ÄNDEN: IN DER</small> H<small>AND DES EINEN DER</small> [K<small>OHLEN</small>]<small>KASTEN, IN DER</small> H<small>AND DES EINEN DIE</small> K<small>ANNE, IN DER</small> H<small>AND DES EINEN DIE</small> S<small>CHIPPE, IN DER</small> H<small>AND DES EINEN DIE</small> S<small>CHALE UND IN, DER</small> H<small>AND DES EINEN DIE</small> K<small>ELLE MIT DEM</small> D<small>ECKEL</small>.",
"S<small>ODANN SPRACHEN SIE DEN</small> S<small>EGEN ÜBER DAS</small> V<small>OLK, EINEN</small> S<small>EGENSSPRUCH</small><sup class=\"footnote-marker\">3</sup><i class=\"footnote\">Der Priestersegen besteht aus 3 Schriftversen. Num. 6,24,25,26.</i>. I<small>N DER</small> P<small>ROVINZ SPRACHEN SIE IHN NÄMLICH ALS DREI</small> S<small>EGENSSPRÜCHE, IM</small> T<small>EMPEL ABER ALS EINEN</small> S<small>EGENSSPRUCH</small>. I<small>M</small> T<small>EMPEL SPRACH MAN DEN</small> G<small>OTTESNAMEN AUS, WIE ER GESCHRIEBEN WIRD, IN DER</small> P<small>ROVINZ ABER DEN</small> B<small>EINAMEN</small><sup class=\"footnote-marker\">4</sup><i class=\"footnote\">Statt des Tetragramms wird aus Scheu ‘der Herr’ gesprochen.</i>.",
"I<small>N DER</small> P<small>ROVINZ ERHOBEN DIE</small> P<small>RIESTER IHRE</small> H<small>ÄNDE</small><sup class=\"footnote-marker\">5</sup><i class=\"footnote\">Beim Priestersegen.</i> <small>BIS ZU DEN</small> S<small>CHULTERN, IM</small> T<small>EMPEL ABER ÜBER DEN</small> K<small>OPF, AUSGENOMMEN DER</small> H<small>OCHPRIESTER, DER DIE</small> H<small>ÄNDE NICHT ÜBER DAS</small> S<small>TIRNBLATT</small><sup class=\"footnote-marker\">6</sup><i class=\"footnote\">Worauf der Gottesname eingraviert war; cf. Ex. 28,36.</i> <small>ERHOB</small>. R. J<small>EHUDA SAGT, AUCH DER</small> H<small>OCHPRIESTER ERHOB DIE</small> H<small>ÄNDE ÜBER DAS</small> S<small>TIRNBLATT, DENN ES HEISST</small>:<sup class=\"footnote-marker\">7</sup><i class=\"footnote\">Lev. 9,22.</i> <i>und Ahron erhob seine Hände gegen das Volk und segnete es.</i>",
"<sup>iii</sup> W<small>OLLTE DER</small> H<small>OCHPRIESTER</small> [<small>DIE</small> O<small>PFERGLIEDER</small>] <small>AUFRÄUCHERN, SO GING ER DIE</small> R<small>AMPE HINAUF, DER</small> P<small>RIESTERVORSTEHER AN SEINER</small> R<small>ECHTEN, UND ALS ER DIE</small> H<small>ÄLFTE DER</small> R<small>AMPE ERREICHTE, FASSTE IHN DER</small> P<small>RIESTERVORSTEHER BEI SEINER</small> R<small>ECHTEN UND FÜHRTE IHN HINAUF</small>.",
"D<small>ER ERSTE REICHTE IHM DEN</small> K<small>OPF UND DEN</small> H<small>INTERFUSS, UND ER STÜTZTE DARAUF</small> [<small>DIE</small> H<small>ÄNDE</small>] <small>UND WARF SIE HINAUF</small>. D<small>ER ZWEITE REICHTE DEM ERSTEN DIE BEIDEN</small> V<small>ORDERFÜSSE, DIESER REICHTE SIE DEM</small> H<small>OCHPRIESTER, UND ER STÜTZTE DARAUF</small> [<small>DIE</small> H<small>ÄNDE</small>] <small>UND WARF SIE HINAUF</small>. D<small>ANN TRAT DER ZWEITE AB UND ENTFERNTE SICH, UND SO REICHTEN SIE IHM AUCH ALLE ÜBRIGEN</small> O<small>PFERGLIEDER, UND ER STÜTZTE DARAUF</small> [<small>DIE</small> H<small>ÄNDE</small>] <small>UND WARF SIE HINAUF</small>. W<small>OLLTE ER ABER, SO STÜTZTE ER NUR DIE</small> H<small>ÄNDE DARAUF, UND ANDERE WARFEN SIE HINAUF</small>.",
"D<small>ANN TRAT ER DEN</small> R<small>UNDGANG UM DEN</small> A<small>LTAR AN</small>. W<small>O FING ER AN</small>? A<small>N DER SÜDÖSTLICHEN</small> E<small>CKE, ZUR NORDÖSTLICHEN, ZUR NORDWESTLICHEN UND ZUR SÜDWESTLICHEN</small>. D<small>A REICHTE MAN IHM DEN</small> W<small>EIN ZUM</small> G<small>USSOPFER</small>.",
"D<small>ER</small> P<small>RIESTERVORSTEHER STAND AUF DEM</small> A<small>LTARHORN MIT EINEM</small> S<small>UDARIUM IN DER</small> H<small>AND, UND ZWEI</small> P<small>RIESTER STANDEN AUF DEM</small> T<small>ISCHE DER</small> F<small>ETTSTÜCKE MIT ZWEI</small> T<small>ROMPETEN IN DER</small> H<small>AND</small>. S<small>IE BLIESEN EINEN</small> S<small>TOSSTON, EINEN</small> L<small>ÄRMTON UND EINEN</small> S<small>TOSSTON</small><sup class=\"footnote-marker\">8</sup><i class=\"footnote\">Cf. Rh. Fol. 33b.</i>,",
"<small>STELLTEN SICH DANN NEBEN</small> B<small>EN</small> A<small>RZA</small><sup class=\"footnote-marker\">9</sup><i class=\"footnote\">Levitischer Zimbelmusikant (cf. Seq. V,1), nach dem wohl auch seine Nachfolger genannt wurden.</i>, <small>EINER ZU SEINER</small> R<small>ECHTEN UND EINER ZU SEINER</small> L<small>INKEN</small>. A<small>LS ER SICH ZUM</small> G<small>IESSEN BÜCKTE, SCHWENKTE DER</small> P<small>RIESTERVORSTEHER DAS</small> S<small>UDARIUM, UND</small> B<small>EN</small> A<small>RZA SCHLUG DIE</small> Z<small>IMBEL UND DIE</small> L<small>EVITEN STIMMTEN DEN</small> G<small>ESANG AN</small>. K<small>AMEN SIE ZU EINEM</small> A<small>BSCHNITTE</small><sup class=\"footnote-marker\">10</sup><i class=\"footnote\">Der tägliche Tempelgesang war in 3 Abschnitte geteilt.</i>, <small>SO WURDE GEBLASEN UND DAS</small> V<small>OLK WARF SICH NIEDER</small>. B<small>EI JEDEM</small> A<small>BSCHNITTE EIN</small> B<small>LASEN, UND BEI JEDEM</small> B<small>LASEN EIN</small> S<small>ICHNIEDERWERFEN</small>. D<small>IES IST DIE</small> O<small>RDNUNG DES BESTÄNDIGEN</small> O<small>PFERS BEIM</small> D<small>IENSTE IN UNSEREM</small> G<small>OTTESHAUSE</small>. M<small>ÖGE ES SEIN</small> W<small>ILLE SEIN, DASS ER BALD WIEDERERBAUT WERDE IN UNSEREN</small> T<small>AGEN</small>. A<small>MEN</small>.",
"D<small>ER</small><sup class=\"footnote-marker\">11</sup><i class=\"footnote\">Wie schon aus der vorangehenden Schlußformel zu ersehen, gehört dieser Absatz nicht zum Texte der Mišna. An anderer Stelle (Rh. Fol. 31a) wird er, allerdings mit erklärenden Einschiebungen, mit der Bezeichnung <span dir=\"rtl\">תניא</span> zitiert.</i>G<small>ESANG, DEN DIE</small> L<small>EVITEN IM</small> T<small>EMPEL ANSTIMMTEN</small>. <sup class=\"footnote-marker\">iv</sup> A<small>M SONNTAG SANGEN SIE</small>:<sup class=\"footnote-marker\">12</sup><i class=\"footnote\">Ps. 24,1.</i><i>Dem Herrn gehört die Erde und ihre Fälle, das Weltall und seine Bewohner</i>. A<small>M</small> M<small>ONTAG SANGEN SIE</small>:<sup class=\"footnote-marker\">13</sup><i class=\"footnote\">Ib. 48,2.</i><i>Groß ist der Herr und hochgepriesen in der Stadt unseres Gottes, auf seinem heiligen Berge</i>. A<small>M</small> D<small>IENSTAG SANGEN SIE</small>:<sup class=\"footnote-marker\">14</sup><i class=\"footnote\">Ib. 82,1.</i><i>Gott steht in der Gemeinde Gottes, inmitten der Richter richtet er</i>. A<small>M</small> M<small>ITTWOCH SANGEN SIE</small>:<sup class=\"footnote-marker\">15</sup><i class=\"footnote\">Ib. 94,1.</i><i>Ein Gott der Rache ist der Herr, Gott der Rache, erscheine</i>. Am Donnerstag sangen sie:<sup class=\"footnote-marker\">16</sup><i class=\"footnote\">Ib. 81,2.</i><i>Jauchzet Gott, unserer Stärke, jubelt dem Gott Ja͑qobs zu</i>. A<small>M</small> F<small>REITAG SANGEN SIE</small>:<sup class=\"footnote-marker\">17</sup><i class=\"footnote\">Ib. 93,1.</i><i> Der Herr ist Herrscher, Hoheit hat er angelegt &amp;c</i>. A<small>M</small> Š<small>ABBATH SANGEN SIE</small>: <sup class=\"footnote-marker\">18</sup><i class=\"footnote\">Ib. 92,1.</i><i>Ein Psalmlied für den Šabbathtag</i>. E<small>IN</small> P<small>SALMLIED FÜR DIE KOMMENDE</small> W<small>ELT, FÜR DEN</small> T<small>AG, DER GANZ</small> Š<small>ABBATH IST</small>, R<small>UHE FÜR DAS EWIGE</small> L<small>EBEN</small>."
]
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